Update 14.01.2019: Überschwemmungen in Nordbayern

Aufgrund der anhaltenden Schnee- und Regenfälle der letzen Tage sind in Bayern in der Nacht zum Montag mehrere Flüsse und Bäche über die Ufer getreten. Wie die Deutsche Presse Agentur in Bezug auf den Hochwassernachrichtendienst berichtet, sind vor allem im Norden und der Mitte Bayerns Wiesen und Äcker überflutet worden.

Für den Landkreis Kulmbach in Oberfranken wurde auch vor Überschwemmungen in bebauten Gebieten gewarnt. Auch in Mittelfranken rechnet man mit Überschwemmungen. Eine Polizeisprecherin sagte am Montagmorgen: . "Das Hochwasser kommt langsam."

Laut dem Deutschen Wetterdienst wird in den bayerischen Alpen weiter Neuschnee erwartet. Laut der Meteorologen sind zum Teil sogar Schneefälle von bis zu einem Meter möglich. Für den Rest Bayerns wird Schneematsch vorausgesagt.

Update 13.01.2019, 16 Uhr: Warnungen vor Sturmböen in Franken

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Franken vor Sturmböen: Die Warnstufe 2 von 4 gilt in folgenden Landkreisen und Städten ab 15 Uhr:

  • Stadt und Landkreis Bayreuth
  • Stadt Bamberg
  • Landkreis Lichtenfels
  • Landkreis Kronach
  • tadt und Landkreis Hof
  • Stadt und Landkreis Fürth
  • Landkreis Roth
  • Landkreis Erlangen-Höchstadt

Ab 18 Uhr weitet der DWD diese Warnung aus. Dann sind auch der Kreis Kulmbach, Nürnberg, Forchheim, Erlangen, Bayreuth und das Nürnberger Land betroffen.

In allen Bereichen gilt bis Montag, 14. Januar, 6 Uhr besondere Vorsicht im Freien. Herunterfallende Gegenstände wie Äste oder Dachziegel können zur Gefahr werden.

Update 13.01.2019, 11.30 Uhr: Deutscher Wetterdienst warnt vor Sturmböen in Franken

Die ursprüngliche Warnung vor starken Sturmböen oberhalb von 1.000 Meter hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Stadt und Landkreis Bayreuth herausgegeben. Am Sonntagmittag weitete der DWD diese Warnung aber auf nahezu ganz Franken aus:

Ab 15 Uhr weht der Wind stark - immerhin erreichen die Sturmböen die Stufe 2 von 4 - in folgenden Regionen: Kreis und Stadt Fürth, Kreis Roth, Kreis und Stadt Hof, Kreis Lichtenfels, Kreis und Stadt Kronach, Stadt Bamberg und für den Kreis Erlangen-Höchstadt.

Die weiteren Wetteraussichten für Franken

Das ungemütliche Wetter, das Franken am Samstag schon voll im Griff hatte, bleibt uns auch am Sonntag erhalten: "Die Ausläufer eines Sturmtiefs mit Kern über der Ostsee bringen uns am Sonntag ergiebige Regenfälle", schreibt der Wetterochs Stefan Ochs aus Herzogenaurach. Die Temperaturen steigen demnach auf rund 7 Grad plus. Weiter kündigt der Wetterochs Westwind an, der in Böen stürmisch auflebt (Beaufort 8). Die Lage in Südbayern bleibt weiterhin katastrophal: Die aktuellen Entwicklungen lesen sie in unseren Ticker.

In Stadt und Landkreis Bayreuth warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) ab Sonntag 10 Uhr sogar vor schweren Sturmböen. Etwa 24 Stunden lang sind Böen der Stufe 2 von 4 zu befürchten.

Lokale Überschwemmungen drohen

Der viele Regen bringt im Laufe des Tages Überschwemmungen: In Franken, genauer im Bereich der Fränkischen Schweiz sollen laut Wetterochs zwischen 30 und 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. In Kombination mit dem Schmelzwasser könnten Wiesen überschwemmt werden und Flüsse ihre Kapazität überschreiten.

Am Montag fließt mit in Böen starken Nordwestwinden kältere Meeresluft heran. Die Temperaturen sinken tagsüber auf +3 Grad. In der Nacht zum Dienstag kühlt es sogar auf 0 Grad ab und dann können die auftretenden Schneeschauer auch im Regnitztal ein bisschen Neuschnee bringen. Tagsüber gibt es am Montag auch einige sonnige Abschnitte.

Lebhafter Wind entspannt Situation in den Alpen

Am Dienstag dreht der in Böen weiterhin starke Wind auf Südwest. Damit wird wieder mildere Luft herangeführt, die Temperaturen steigen auf +4 Grad und aus der überwiegend geschlossenen Wolkendecke fällt gelegentlich Regen.

Die Veränderung der Windrichtung am Dienstag bei uns ist Teil einer großräumigen Umstellung der Zirkulation über Mitteleuropa. Der Nordstau in den Alpen hört auf, die Schneefälle klingen rasch ab und die Lage kann sich dort entspannen.