Franken

Wetterprognose: Regen, Sturm und Matsch am Wochenende?

Der Winter hält weiterhin kaum Einzug im Süden Deutschlands. Verschiedene Wetterexperten erwarten für die kommenden Tage graue Tristesse und Niederschläge: Die Prognosen kompakt im Überblick.
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Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor Glatties. Symbolfoto: Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor Glatties. Symbolfoto: Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Update am 03.01.2020: DWD warnt vor Glatteis

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor Glatteis auf den Straßen Bayerns. Insbesondere am Morgen und Vormittag herrschte eisige Glätte. Bereits in der Nacht kam es zu zahlreichen Unfällen.

Stefan Ochs, fränkischer Wetterexperte aus Herzogenaurach, rechnet damit, dass es am Wochenende gelegentlich regnen wird. Zudem soll es stark bewölkt werden. Böen, die Franken am Wochenende treffen sollen, hat der DWD bereits am Freitag vermeldet.

Erstmeldung am 02.01.2020: Matsch und Regen am Wochenende?

Neues Jahr, neues Wetter? Der Winter scheint auch 2020 noch keinen Einzug in Deutschland zu halten. Trotz nächtlicher Temperaturen rund um den Gefrierpunkt, Raureif in den Morgenstunden und glatten Straßen schneit es wohl weiterhin nicht. Die Wetterprognose der Meteorologen für die bevorstehenden Tagen sehen Tristesse und Regen vor. Kalt bleibt es dennoch - ein Überblick:

Aktuelles Wetter: Deutscher Wetterdienst warnt vor Glätte

Das aktuelle Wetter beschert dem Süden Deutschlands Nächte mit Temperaturen um null Grad Celsius. Den Experten von wetter.com zufolge, herrscht dabei, wie in der Nacht auf Donnerstag (2. Januar 2020), ein erhöhtes Regenrisiko. Im Laufe der Tage sinkt dieses allerdings. Im mittelfränkischen Nürnberg liegt dieses am Freitag (3. Januar 2020) nicht über 50 Prozent. Im Bereich Unterfranken ist dieses Risiko noch niedriger: In Würzburg liegt es am Freitag bei 35 Prozent. Im oberfränkischen Bamberg wird ein ähnlicher Wert prognostiziert.

Der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs sagt zu möglichen Regenfällen vor dem Wochenende: "Niederschläge fallen noch nicht." Allerdings erwartet er diese am Samstag und Sonntag (5. Januar 2020). Vereinzelte Schauer sind demnach vorstellbar. In Kombination mit klirrendkalten Temperaturen, birgt das ein Gefahrenrisiko in Süddeutschland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte bis Donnerstag vor Glätte. Insbesondere gefrierender Sprühregen steht damit im Zusammenhang. Zwar stuft der DWD diese Gefahr als "gering" ein, aber lokal kann es zu Glatteis und Reifglätte kommen. Das teilt Diplom-Meteorologe Bernd Zeuschner vom DWD mit.

Für das Ende der Woche könnte es doch noch schneien. Laut Ochs sind vereinzelte Schneefälle möglich. Sie könnten sich unter die Regenfälle mischen. Auf den Straßen könnte sich somit ein schmieriger Matsch bilden. Die Experten von The Wheather Channel sehen diese Möglichkeit bereits am Samstag (4. Januar 2020). Insbesondere im Süden Deutschlands kann demnach Glätte auftreten, worauf teilweise Schnee fällt. Die Temperaturen sind im Durchschnitt jedoch zu warm dafür, dass der Schnee dauerhaft liegen bleibt. In den Höhenlagen und vor allem im Bergland wird aber mit jeder Menge Neuschnee gerechnet. Dort sind auch starke Sturmböen wahrscheinlich. Die Stürme erreichen jedoch kaum die niedrigeren Höhenlagen.

Autofahren bei Glätte und Schnee: So kommen Sie sicher durch die kalte Jahreszeit

Die Scheiben sind zugefroren, der Motor springt nicht sofort an und dann kommt das Auto auf den ersten Metern stark ins Rutschen: Für viele Autofahrer stellen winterlichen Straßenverhältnisse eine Herausforderung dar. Bei Glätte, Schnee und Eis kommt es deshalb häufig zu Unfällen, weil die Autofahrer die Gefahren unterschätzen: Mit ein paar Tricks können Sie Schäden im Winter vermeiden.

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