Franken
Fridays for Future

Weltweiter Klimastreik: Hier wird heute in Franken demonstriert

"Fridays for Future" ruft erneut zum weltweiten Klimastreik auf: Heute wird auch in den fränkischen Regionen gestreikt. In einigen fränkischen Universitäten findet eine ganze Klimastreikwoche statt.
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Heute wird für das Klima gestreikt: Auch in Franken finden zahlreiche Demonstrationen und Protestaktionen statt. Foto: Fabian Sommer/dpa
Heute wird für das Klima gestreikt: Auch in Franken finden zahlreiche Demonstrationen und Protestaktionen statt. Foto: Fabian Sommer/dpa

Weltweiter Klimastreik auch in der Region: Millionen Menschen weltweit streiken schon seit mehr als einem Jahr gemeinsam mit Greta Thunberg für eine effiziente und konsequente Klimapolitik. Am Freitag (29. November 2019) vor Beginn der UN-Klimakonferenz ruft "Fridays for future" erneut zum globalen Klimastreik auf.s

Klimastreikwoche an fränkischen Hochschulen: Jetzt schon erste Aktionen

Unter dem Motto: "Public Climate School - Eine offene Uni für alle!" rufen die "Students for Future" zu einer deutschlandweiten Klimastreikwoche auf. Über 40 Städte und mehr als 50 Universitäten und Hochschulen kamen dem Aufruf nach. Darunter auch einige Universitäten und Hochschulen aus Franken: Bamberg, Bayreuth, Coburg, Erlangen und Würzburg beteiligen sich an der Protestaktion.

Die "Students for Future" rufen dazu auf, den regulären Lehrbetrieb der Hochschulen zu boykottieren. Stattdessen sollen die Studierenden Vorträge, Diskussionen und Workshops zur Klimakrise besuchen. Die Veranstaltungen richten sich nicht nur an Studierende, sondern auch interessierte Schüler und Bürger sind eingeladen, sich an den Diskussionen zu beteiligen. Ein Ziel der Bewegung ist es, mit allen Gesellschaftsgruppen ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltungen im Überblick :

 

 

Ende November: Darum geht es auf der Weltklimakonferenz

Anfang Dezember treffen sich Politiker aller UN-Staaten auf der Weltklimakonferenz zur Überprüfung der Einhaltung der internationalen Klimaziele. Das Klimapaket der Regierung erfüllt die Erwartungen nicht. Das wollen sich die Klimaaktivisten nicht bieten lassen, wie sie auf ihrer offiziellen Seite mitteilen.

Die Aufforderung zum weltweiten Klimastreik teilzunehmen, richtet sich jedoch nicht nur an junge Menschen. Zur Unterstützung haben sie, unter dem Motto "Jetzt erst recht!" alle Generationen eingeladen. Damit sind sie nicht allein: Bisher haben auch weitere Organisationen wie "Amnesty International", die "Klima-Allianz" und "Bund Jugend "zur Unterstützung aufgerufen.

"Fridays for Future": Klare Forderungen an Klimapolitik

Unter dem Hashtag NeustartKlima fordert die Bewegung ein sofortiges Umsteuern als auch Maßnahmen, die zu Klimaneutralität im Jahr 2035 führen. Zudem zählt zu den Forderungen der Ausstieg aus der Kohle, eine Neuauflage der Energiewende und die Beendigung von Subventionen für Kohle, Öl und Gas.

Weltweiter Klimastreik: Hier wird in Franken demonstriert

Bisher sind für den weltweiten Klimastreik Demonstrationen in insgesamt 316 Städten geplant. Welche Städte in Franken daran teilnehmen, haben wir in einer kurzen Übersicht für Sie zusammengestellt:

Klimastreik in Aschaffenburg

 

  • 12 Uhr: Kundgebung auf dem Theaterplatz mit anschließender Demonstration durch die Innenstadt
  • 16 Uhr: Filmveranstaltungzum Thema "Klima" mit Voranmeldung (ohne kann keine Teilnahme garantiert werden)
  • 20 Uhr: Soli-Party im Kutter (Dalbergstraße 6)

 

Würzburg: Hier wird für das Klima gestreikt

 

 

Schweinfurt: Klimastreik am 29. November

 

  • 13:30 Uhr:Streik auf dem Schillerplatz
  • 14 Uhr: Streik auf dem Marktplatz

 

Klimastreik in Fürth

 

  • 12:05 Uhr: Streik auf dem Grünen Markt

 

Nürnberg: Hier wird für das Klima gestreikt

 

  • 12:05 Uhr: Ort wird noch bekannt gegeben

 

Außerdem sind Demonstrationen in den Städten Coburg, Bayreuth, Bamberg und Erlangen geplant. Dazu liegen derzeit noch keine näheren Informationen vor. Weitere Städte finden sie hier auf der Aktionskarte von "Fridays for Future".

 

Gegenbewegung: Das ist "Fridays for Hubraum"

Die "Fridays for Future"-Proteste sind derzeit in aller Munde. Aktuell wächst eine Gegenbewegung heran: Mit "Fridays for Hubraum" gründete sich Ende September 2019: Was dahinter steckt und wie der Gründer tickt.

 

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