Bamberg
Sandkerwa

Sandkerwa-Tradition: Tausende verfolgen das Fischerstechen 2018

Am Wochenende wurde in Bamberg kräftig gefeiert - trotz kühleren Wetters. Beim Fischerstechen am Sonntag kam es zum Kampf zwischen Brüdern.
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Vor großer Kulisse fand in Bamberg am Sonntag wieder das Fischerstechen auf der Regnitz statt. Foto: Barbara Herbst
Vor großer Kulisse fand in Bamberg am Sonntag wieder das Fischerstechen auf der Regnitz statt. Foto: Barbara Herbst
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Am Ende fiel am Sonntagnachmittag vor großer Zuschauerkulisse wieder die Entscheidung im Bruderkampf: Dominik Kropf schickte dabei wie zuletzt 2016 seinen Bruder Benedikt ins kühle Wasser der Regnitz und gewann somit das 66. Fischerstechen der Unteren Schiffer- und Fischerzunft.

Moderator Max Kropf hatte die Zuschauer zwar auf einen spannenden Finalkampf eingeschworen, doch sollte daraus nichts werden: Bereits nach kurzer Zeit verlor Benedikt Kropf die Balance auf dem Schelch und war geschlagen. Den dritten Platz belegte Michael Kropf, der in einem langen Kampf Alexander Stark aus Schliersee besiegte.

Geduldig verfolgten die Zuschauer am Leinritt und Kranen auch die Entscheidung im anschließenden Schaukampf zwischen dem amtierenden Sandmadla Laura und ihrer Vorgängerin Karina. Beide hielten sich lange gut, am Ende gewann das aktuelle Sandmadla.

Das Fischerstechen war ein Höhepunkt am Wochenende, zu dem auch die Sonne wieder vom Himmel strahlte, nachdem es am Samstag deutlich abgekühlt hatte. Dennoch war das ganze Wochenende über einiges im Sand los - am Montag wird noch einmal gefeiert, um 22 Uhr steigt dann das Abschlussfeuerwerk an der Regnitz.



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