Franken
Wetterprognose

Sturmböen, Regen und Schnee: Das Wetter in Franken wird äußerst ungemütlich

Typisches Herbstwetter steht uns auch in den kommenden Tagen bevor. Inklusive Nebel und glatten Straßen. In höheren Lagen gibt es bereits den ersten Schnee. Am Sonntag warnt der Deutsche Wetterdienst vor Sturmböen in Franken.
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Typisches Herbstwetter steht uns in den kommenden Tagen bevor. In höheren Lagen gibt es bereits den ersten Schnee. Symbolfoto: pixabay.com
Typisches Herbstwetter steht uns in den kommenden Tagen bevor. In höheren Lagen gibt es bereits den ersten Schnee. Symbolfoto: pixabay.com

Update 28.10.2018, 08.38 Uhr: Warnung vor Sturmböen in Teilen Frankens

Für Teile Frankens warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) an diesem Sonntag vor Sturmböen. Die Meldung gilt für den Zeitraum 28.10.2018 10 Uhr bis 29.10.2018 10 Uhr für folgende Städte und Kreise: Hof, Bayreuth und den Landkreis Rhön-Grabfeld. Dort kommt es, so der DWD, vor allem in Lagen über 800 Metern zu starkem Wind bis hin zu Sturmböen.

Typisches Herbstwetter in den kommenden Tagen

Mal Regen, mal etwas Wind, in den Mittelgebirgen Schnee: Deutschland steht in den kommenden Tagen unbequemes Wetter bevor. "Es wird eigentlich typisch herbstlich", sagte am Samstag Lars Kirchhübel, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst.

Vom Süden her werde das Land gut mit Niederschlägen versorgt. Oberhalb von 800 bis 1000 Metern könne es schneien. Eine dünne Schneeschicht gab es am Samstag etwa in St. Märgen im Schwarzwald.

Ab Sonntag sorgt der Föhn mit warmer Luft vor allem im Süden Deutschlands für Temperaturen bis 17 Grad, aber auch für Orkanböen auf den Alpengipfeln und Sturmböen im Alpenvorland. In den Nächten kann es auf den Straßen glatt werden.

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So wird das Wetter in Franken

In Franken wird am Sonntag weniger warm. Wie Wetterexperte Stefan Ochs mitteilt, liegen die Temperaturen am Sonntag im Regnitztal gleichmäßig bei etwa 6 Grad. Dazu ist es überall bedeckt. Die Regenfälle, die in der Nacht auf Sonntag von Südosten zu uns ziehen, klingen am Sonntag gegen Nachmittag wieder ab.

Der zeitweise mäßige Wind weht aus Nordost. Es gibt einzelne starke (Beaufort 6), auf den Höhen des Jura auch stürmische (Beaufort 8) Windböen, wie der Wetterochs mitteilt.

Im Nordwesten Frankens, also im Kreis Bamberg bis zum nördlichen Steigerwald, erwartet der Wetterexperte geringeren Niederschlag, als im Südosten - wie im Fränkischen Seenland und der Hersbrucker Schweiz. Am Sonntagmorgen kann es in der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz auch vorübergehend sogar schneien. Der Wetterexperte hält dies zu 50 Prozent wahrscheinlich.

Temperaturanstieg zum Beginn der neuen Woche

Am Montag verlagert sich der Tiefdruckschwerpunkt vom westlichen Mittelmeer direkt zu uns nach Mitteleuropa. Dabei wird mit einem auffrischenden Südostwind außerordentlich milde Föhnluft zu uns gelenkt. Es wird ein deutlicher Temperaturanstieg erwartet, einige Wettermodelle gehen am späten Montagabend auf 18 Grad hoch. Am Dienstag dreht der Wind auf West und es fließt wieder etwas kühlere Luft ein, so dass es tagsüber mit 15 Grad kühler ist als zuvor in der Nacht.

Die Prognosen für die Windstärke divergieren laut Wetterexperte noch etwas. Am Montagabend besteht zumindest in höheren Lagen die Gefahr von Sturmböen Beaufort 9 aus Südost.

Am Montag ist es wechselnd bewölkt und vereinzelt regnet es etwas, am Dienstag ist es dann heiter bis wolkig und trocken.

Der Rest der nächsten Woche gestaltet sich vom Wetter her freundlich und ruhig. Es ist wolkig mit Zwischenaufheiterungen, vereinzelt regnet es mal etwas. Die Höchsttemperaturen liegen bei 15 Grad. In den Nächten kühlt es bis nahe 0 Grad. Ab und zu ist es auch neblig-trüb.

 

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