Franken

Sturmböen fegen durch Franken: Hier warnt der DWD

Es wird ungemütlich in Franken. Der "Deutsche Wetterdienst" warnt aktuell in der Region. Alle Informationen finden Sie im Ticker von inFranken.de.
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Der "Deutsche Wetterdienst" hat Sturmböen-Warnungen für die Region bekanntgegeben. Symbolfoto: Adobe Stock
Der "Deutsche Wetterdienst" hat Sturmböen-Warnungen für die Region bekanntgegeben. Symbolfoto: Adobe Stock

Aktuelle Unwetterwarnungen in Franken im Unwetter-Ticker: In welchen fränkischen Kreisen und Städten drohen Stürme, Gewitter, starke Regenfälle, Hagel und Überschwemmungen? Welche Gefahren bringt das Wetter mit sich? Was sagt der "Deutsche Wetterdienst (DWD)"?

Die neuesten Informationen zur Unwetterlage in Franken, Bayern und ganz Deutschland im Unwetter-Ticker bei inFranken.de.

Update am 24.02.2020, 19.15 Uhr: Sturmböen fegen durch Franken

Der "Deutsche Wetterdienst" hat aktuelle Warnungen veröffentlicht. Dabei handelt es sich um Warnhinweise vor "Sturmböen" in der Region. Betroffen von den starken Windstößen sind laut "DWD" Lagen ab 800 Höhenmetern. Folgende fränkische Regionen sind betroffen:

  • Oberfranken: Stadt Bayreuth und Landkreis Bayreuth, Stadt Hof und Landkreis Hof
  • Unterfranken: Landkreis Bad Kissingen, Landkreis Rhön-Grabfeld

 

"Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände", heißt es von Seiten des Wetterdienstes.

Update am 23.02.2020, 10.08 Uhr: Warnung vor Sturmböen in Mittel- und Oberfranken bis Montag

Der "DWD" hat seine Warnmeldungen aktualisiert und zeitlich erweitert. Ab Sonntagvormittag bis in die Nacht zum Montag hinein kann es in nahezu allen Regionen in Mittelfranken und Oberfranken zu schweren Sturmböen (Stufe 2 von 4) kommen.

Vereinzelt können dabei zum Beispiel Bäume entwurzelt oder Dächer beschädigt werden. Wer nach draußen geht, sollte besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten, warnt der Wetterdienst. Am Sonntag finden in Franken viele Faschingsumzüge statt, unter anderem in Nürnberg, Bayreuth und Coburg.

Faschingsumzug in Thüringen abgesagt

Im Nachbarland Thüringen wurde am Sonntag bereits der Faschingsumzug in Heiligenstadt wegen Sturmgefahr abgesagt - aus Sicherheitsgründen, wie das Lagezentrum der Polizei bestätigte.

Carnevalsvereinschef Volker Lamprecht sagte MDR Thüringen, die Sicherheit der Umzugsteilnehmer und Zuschauer liege dem Verein sehr am Herzen. Man wolle daher nun in der Stadthalle feiern. Das närrische Treiben beginne dort bei freiem Eintritt ab 14.00 Uhr.

Der Deutsche Wetterdienst hatte am Samstagabend auch eine Unwetterwarnung für große Teile Thüringens herausgegeben. Der größte Thüringer Karnevalsumzug soll ab Sonntagmittag wie geplant durch Erfurt ziehen.

Update am 23.02.2020, 6.00 Uhr: Sturmtief trifft zuerst Unterfranken - Faschingszüge müssen sich auf Wind und Regen einstellen

Bereits am Sonntagmorgen trifft Tief "Yulia" die Region. Das Zentrum des Sturmtiefs wird vermutlich Norddeutschland treffen und dann nach Osten weiterziehen. Franken bringt es dennoch einen windigen und verregneten Tag.

Narren müssen sich also festhalten. "Die Faschingsumzüge am Wochenende müssen demnach sturm- und wasserfest sein", erklärte Meteorologe Lars Kirchhübel vom DWD in Offenbach am Samstag. Bei Temperaturen von bis zu 18 Grad werde es zudem ungewöhnlich mild.

Im ganzen Land könne es zu stürmischen Böen und Sturmböen kommen. Verbreitet treten Sturmböen Beaufort 9 und einzelne schwere Sturmböen Beaufort 10 auf. In solchen Fällen gibt es typischerweise lokal herabgewehte Dachziegel und vereinzelt umgestürzte Bäume, meldet der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs.

Update am 22.02.2020, 19.45 Uhr: DWD warnt vor orkanartigen und schweren Sturmböen ab Sonntagmorgen

 

Narren in Franken sollten am Faschingssonntag (23. Februar 2020) gut festhalten: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Frankens Sturmwarnungen ausgegeben. In vier Kreisen gilt sogar die zweithöchste Warnstufe, hier kann es zu orkanartige Böen können. Nachdem Sturmtief "Sabine" Mitte des Monats für Verletzte und schwere Schäden in Franken gesorgt hat, fegt am Sonntag "Yulia" über Franken hinweg.

Für folgende fränkische Kreise gilt am Sonntag ab 9 Uhr eine Warnung vor orkanartigen Böen (Stufe 3 von 4).

Oberfranken:

  • Kreis und Stadt Bayreuth (Lagen über 800 Meter)
  • Kreis und Stadt Hof (Lagen über 800 Meter)

Unterfranken:

  • Kreis Rhön-Grabfeld (Lagen über 800 Meter)
  • Kreis Bad Kissingen (Lagen über 800 Meter)

Laut DWD besteht die Gefahr, dass Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden können. Alle Fenster und Türen sollten geschossen und Gegenstände im Freien gesichert werden. Ein Aufenthalt im Freien sollte möglichst vermieden werden.

In diesen Landkreisen kann es zu schweren Sturmböen (Stufen 2 von 4) kommen:

Oberfranken:


Mittelfranken:

  • Kreis und Stadt Ansbach
  • Kreis Erlangen-Höchstadt
  • Kreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim

Unterfranken:

Diese Landkreise sind von Sturmböen betroffen:

Oberfranken:

  • Kreis Forchheim
  • Kreis Lichtenfels
  • Kreis Kulmbach
  • Kreis Kronach
  • Kreis Coburg

Mittelfranken:

  • Stadt Erlangen
  • Stadt Nürnberg
  • Kreis Nürnberger Land
  • Stadt Schwabach
  • Kreis Roth
  • Kreis und Stadt Fürth
  • Kreis Weißenburg-Gunzenhausen

Unterfranken:

  • Kreis und Stadt Aschaffenburg
  • Kreis Main-Spessart
  • Kreis Miltenberg

 

Update am 21.02.2020, 19.00 Uhr: In der Nacht zum Samstag und am Tag kann es zu Sturm kommen

Zwischen etwa 6 Uhr in der Früh am Samstag (22. Februar 2020) bis in den Abend gegen 20 Uhr kann es in weiten Teilen Frankens zu Sturmböen der Stufe 2 (von vier) kommen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor herabfallenden Ästen und anderen Gegenständen.

Besonders betroffen seien Lagen ab 600 Meter in den Landkreisen Kulmbach, Bayreuth, Hof, Rhön-Grabfeld, Kronach sowie Bad Kissingen.

Update am 20.02.2020, 11.30 Uhr: Wetterdienst warnt vor Sturmböen in der Nacht

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Freitag (21. Februar 2020) zwischen Mitternacht und 6 Uhr vor Sturmböen in etlichen Bereichen Frankens. Demnach besteht die Gefahr des Auftretens von Sturmböen der Stufe 2 von 4 in zahlreichen Gemeinden in Ober-, Mittel- und Unterfranken.

Der DWD weist darauf hin, dass vereinzelt Bäume entwurzelt oder Dächer beschädigt werden können. Insbesondere auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände sollte geachtet werden.

Quellen des Unwetter-Tickers:

Deutscher Wetterdienst

Wetterochs.de

Unwetterzentrale.de

Wettergefahren.de

Hochwasserzentralen.de

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