Der Deutsche Wetterdienst warnt für einige fränkische Landkreise vor Sturmböen. Schon seit Beginn der Woche kam es in Franken immer wieder zu heftigen Windböen. Auch für den Mittwoch gibt es wieder eine amtliche Warnung.

In diesen fränkischen Landkreisen warnt der Deutsche Wetterdienst:

  • Kreis Kronach
  • Kreis Kulmbach
  • Kreis und Stadt Bayreuth
  • Kreis und Stadt Hof

Die jeweiligen Landkreise sind jeweils in Lagen über 600 Metern betroffen.

Es kann zu einigen Gefahrensituationen durch herabfallende Gegenstände kommen. Stellenweise könnten auch Äste von Bäumen brechen.

Meldung vom 22.10.2018: Warnung vor Sturmböen - folgende fränkische Landkreise sind betroffen

  • Kreis Kulmbach, Lagen über 600 Meter
  • Kreis und Stadt Bayreuth, Lagen über 600 Meter
  • Kreis Kronach, Lagen über 600 Meter
  • Kreis Hof, Lagen über 600 Meter
  • Kreis Rhön-Grabfeld, Lagen über 600 Meter
  • Kreis Bad Kissingen, Lagen über 600 Meter

Diese Warnungen gelten am Dienstag, 23.10.2018, ab 8.00 Uhr, bis Mittwoch, 6.00 Uhr. Es zu einigen Gefahrensituationen durch herabfallende Gegenstände kommen. Stellenweise könnten auch Äste von Bäumen brechen.

Erst vor kurzem hat Sturmtief Fabienne schwere Schäden in Franken angerichtet. Eine Frau kam im Landkreis Bamberg ums Leben - sie wurde von einem herabfallenden Ast erschlagen.

Das Wetter in Franken

Wie Wetterexperte Stefan Ochs aus Herzogenaurach vorhersagt, wird es vor allem am Mittwoch zeitweise regnen. Bis Donnerstag werden Gesamtmengen von 5 Litern pro Quadratmeter knapp westlich von Erlangen und bis zu 15 Litern pro Quadratmeter in den anderen Gebieten erwartet. Die Höchsttemperaturen liegen bei 13 Grad.

Am Donnerstag und am Freitag herrscht leichter Hochdruckeinfluss. Tiefe Wolkenfelder werden sich in der eingeflossenen feuchten Luftmasse wahrscheinlich nur zögerlich auflösen. Ob die Sonne da überhaupt längere Zeit herauskommen wird, könne man noch nicht sagen, so Ochs. Die Höchsttemperaturen liegen bei 15 Grad. Der Wind flaut ab.

Für das nächste Wochenende deutet sich eine komplizierte Entwicklung an. Für Details zum Wetterablauf sei es deshalb noch zu früh, meint Stefan Ochs.