Bad Windsheim
Stauumfahrung

Stau in Sicht: Lohnt sich das Umfahren oder ist man schneller durch die Blechlawine durch?

2018 hat Deutschland einen neuen Staurekord aufgestellt. Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich auf einen Stau zu fahre. Lohnt sich das Umfahren oder soll ich meine Route beibehalten?
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Stau, Stau, Stau: In Deutschland stand der Verkehr 2018 so oft still wie noch nie. Da ist Umfahren eine Option. Aber macht das auch Sinn? Foto: Peter Steffen/dpa
Stau, Stau, Stau: In Deutschland stand der Verkehr 2018 so oft still wie noch nie. Da ist Umfahren eine Option. Aber macht das auch Sinn? Foto: Peter Steffen/dpa

Stau-Rekord in Deutschland: Wie der ADAC am 17. Januar vermeldet, standen 2018 Deutschlands Autofahrer so lange im Stau wie noch nie. Die Gesamtlänge würde 38-mal um die Erde reichen.Das führt zu einer Grundsatzfrage im Straßenverkehr: Lohnt sich die Umfahrung des Staus eigentlich?

Im Verkehrsfunk kommt die Durchsage: Stau auf der Route, auf der man mit seinem Auto unterwegs ist. Dann fragen sich viele: Umfahren oder nicht? Das hängt unter anderem davon ab, wie weit der Stau entfernt ist. Sind Autofahrer schon nah dran, sei eine Umfahrung meist weniger sinnvoll, sagt Thomas Schreiner vom Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). "Da kommen vielen andere auch auf die Idee, den Stau umfahren zu wollen." Die Folge: Die Ausweichrouten sind schnell überlastet - schlimmstenfalls dauert es dort länger, als im Stau zu warten, bis er sich auflöst.

Wann sich das Umfahren lohnt

Wenn es sich nicht gerade um eine Vollsperrung handelt, ist das Ausharren in der Blechlawine aus Erfahrung des ARCD oft mit weniger Wartezeit verbunden als das Ausweichen. Eine großräumigere Umfahrung kann sich dagegen aus Sicht der Experten schon eher lohnen.

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