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Franken
Landwirtschaft

Die Lebensmittelpreise steigen: Warum der fränkische Spargel eine Ausnahme ist

Durch die Corona-Krise wurden viele Lebensmittel teurer. Fränkischer Spargel sei von dieser Entwicklung kaum betroffen, teilt ein Verband mit.
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Beelitzer Spargel
Der "Gemüsespargel" zählt zu den insgesamt 200 Arten der Gattung "Spargel". Symbolfoto: Maurizio Gambarini/dpa

Circa zehn Euro kostet das Kilogramm weißer Spargel aktuell auf dem Markt. Dort verkaufen zahlreiche Landwirte aus der Region ihr Gemüse. Dabei fällt auf: Der Spargelpreis ist kaum angestiegen - entgegen dem aktuellen Trend: Die Verbraucherpreise für frische Nahrungsmittel lagen dieses Frühjahr fast zehn Prozent über dem Vorjahresniveau, sagt Thomas Els, Marktxperte von der "Agrarmarkt-Informationsgesellschaft (AMI)".  "Öko-Test" gab im April ebenfalls bekannt, dass Spargel zwischen dem 1. und 19. April um 38 Prozent teurer gewesen sei, als im Vorjahr.

Dem widerspricht der "Spargelerzeugerverband Franken", dass es einen lediglich "leichten" Preisanstieg im Vergleich zum Jahr 2019 gebe, in dem das Spargel-Kilo 9,50 Euro gekostet hat. Das liege insbesondere am gestiegenen Mindestlohn.

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Fränkischer Spargel wird wieder von "Profis" gestochen

Zuletzt hatten Kurzarbeiter, Studenten und Freiwillige auf den Spargelfeldern ausgeholfen, um den personellen Engpass der Corona-Krise zu meistern. Hierzu erteilte die Bundesregierung im April eine Sondereinreisegenehmigung. Mittlerweile sind die "Profis" wieder am Werk: Bis zu 800 Erntehelfer befinden sich derzeit auf fränkischen Feldern, um den Spargel zu ernten.

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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) betonte in diesem Zusammenhang, dass im Zuge der Corona-Krise Verbraucher verstärkt auf regionale Produkte setzen. So werde die heimische Landwirtschaft unterstützt.  

tu/dpa