Kronach
Stricken

Wollüberzüge für bunte Straßen: Das steckt hinter den Bommel-Mützen in Kronach

Seit fünf Jahren zieren in Kronach bunte Wollüberzüge die Straßenpfosten von der Schwedenstraße hoch zum Bamberger Tor. Dahinter steckt nicht nur der Strick-Enthusiasmus der 75-jährigen Heike Bär.
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Die Pfahl-Mützen sind nicht nur im Desgign von Länderflaggen gehalten, sondern auch in den Farben von Fußballvereinen. Foto: Marian Hamacher
Die Pfahl-Mützen sind nicht nur im Desgign von Länderflaggen gehalten, sondern auch in den Farben von Fußballvereinen. Foto: Marian Hamacher
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Vor fünf Jahren begann eine Strickgruppe um die Kronacherin Heike Bär damit, die Straßenpfosten von der Schwedenstraße bis hoch zum Bamberger Tor in bunte Wollüberzüge einzumummeln. Seit vier Jahren ist die 75-Jährige nun allein unterwegs und stülpt die 50 Bommel-Mützen Winter für Winter über die Köpfe der metallenen Pfosten.

Neu gestrickt werden müssen diese "schönen Farbtupfer", wie Kronachs Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein diese ganz speziellen Wärmer nennt, übrigens nicht. Die Oberteile der Wollverkleidung werden mit Kabelbindern fixiert, die Unterteile um die Pfosten herum festgestrickt. "Mehr als fünf Pfosten schaffe ich pro Tag nicht, weil es dann doch ziemlich kalt ist und mir dann die Finger steif werden", erzählt Bär.

Woher der Trend stammt, Alltagsgegenstände mit Wolle zu umhüllen und unter welches Motto Bär ihre alljährliche Strickaktion stellt, lesen Sie hierbei inFrankenPLUS (für Abonnenten kostenlos).



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