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Kaltfront zieht nach Franken: Starke Gewitter am Mittwochabend - so wird das Wetter die nächsten Tage

Für den Mittwochabend warnt der DWD im Westen Frankens bereits vor Gewittern. Eine Kaltfront bestimmt das Wetter in den nächsten Tagen.
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Einen Regenschirm könnte in der Nacht auf Donnerstag hilfreich sein. Symbolbild: Ralf Hirschberger/dpa
Einen Regenschirm könnte in der Nacht auf Donnerstag hilfreich sein. Symbolbild: Ralf Hirschberger/dpa

Während es am Mittwoch tagsüber in Franken noch größtenteils heiter, trocken und bis zu 30 Grad warm war, drohen in der Nacht auf Donnerstag in vielen Gebieten Frankens Gewitter und kräftige Niederschläge.

Laut Wetterexperten Stefan Ochs erreicht am Abend von Westen her eine Kaltfront Franken - und zwar in Begleitung von Schauern und Gewittern. Dabei gibt es vorübergehend starke bis stürmische Böen aus West bis Nordwest. In Nacht zum Donnerstag folgen dann noch weitere Regenschauer nach.

Warnung: Teils starke Gewitter über Franken

Für einige Regionen, insbesondere für die Landkreise Haßberge, Kitzingen, Bad Kissingen, Würzburg, Schweinfurt, Aschaffenburg, Ansbach, Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim, Bamberg, Roth, Rhön-Grabfeld und Weißenburg-Gunzenhausen hat der DWD für den Mittwochabend eine amtliche Warnung vor starken Gewittern ausgesprochen.

Am Donnerstag ist es wechselnd bis stark bewölkt mit vereinzelten und meist nur leichten Regenschauern. Bei einem schwachen bis mäßigen West- bis Nordwestwind werden maximal 21-22 Grad erreicht.

Die Gesamtniederschlagsmengen bis Donnerstagabend werden von den Wettermodellen auf 1 bis 10 Liter pro Quadratmeter veranschlagt. Ausschlaggebend sind dabei die Gewitter am Mittwochabend. Die in der Nacht und am Donnerstagmorgen folgenden Schauer tragen nur wenig bei.

Zum Wochenende kühler und wolkig

Am Freitag ist es wechselnd bis stark bewölkt. Im Nordwesten (nördlicher Steigerwald) kommt am ehesten mal die Sonne heraus. Im Südosten (südöstlich von Nürnberg) kann es gelegentlich tröpfeln. Ansonsten bleibt es niederschlagsfrei. Erneut liegen die Höchsttemperaturen bei gut 20 Grad. Der schwache Wind weht aus Nord.

Am Samstag und am Sonntag herrscht Hochdruckeinfluss, wobei die eingeflossene kühle Luftmasse von der Septembersonne nur zögerlich erwärmt wird. D.h. es ist heiter bis wolkig und trocken bei maximal 22-23 Grad. Der schwache Wind weht aus Nordost.

Vorschau: So wird das Wetter kommende Woche

Zu Beginn der nächsten Woche schwächt sich der Hochdruckeinfluss ab und von Süden her dringen feuchtwarme Luftmassen zu uns vor. Es ist wechselnd bewölkt mit vereinzelten Schauern. Je nach Sonnenscheindauer werden maximal 20 bis 28 Grad erreicht.

Trotz der feuchten Luft werden nur geringe Niederschläge vorhergesagt. Die Sonneneinstrahlung alleine ist inzwischen zu schwach, um eine anständige Schauer- und Gewittertätigkeit in Gang zu bringen. Es fehlt der Tiefdruckeinfluss, der eine dynamische Hebung der Luft in Gang bringen würde.

Die nächtlichen Tiefsttemperaturen liegen bei rund 10 Grad.



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