Franken
Geminiden im Dezember

Geminiden: Heute noch einmal Sternschnuppen-Schauer über Franken

In der heutigen Nacht sind wieder zahlreiche Sternschnuppen am fränkischen Nachthimmel zu bewundern. Wann, wo und wie viele "Geminiden" zu sehen sind, erfahren Sie hier im Überblick.
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In der Nacht sind wieder zahlreiche Sternschnuppen am fränkischen Nachthimmel zu bewundern. Wann, wo und wie viele "Geminiden" zu sehen, erfahren sie hier im Überblick.  Symbolbild: pixabay.com/O12
In der Nacht sind wieder zahlreiche Sternschnuppen am fränkischen Nachthimmel zu bewundern. Wann, wo und wie viele "Geminiden" zu sehen, erfahren sie hier im Überblick. Symbolbild: pixabay.com/O12

Geminiden über Franken: Sternschnuppen-Nächte am Wochenende

An diesem Wochenende (14. - 16. Dezember 2018) sind Dutzende "Geminiden" über Franken zu sehen. Der Nachthimmel strotzt geradezu vor Sternschnuppen. Aus Richtung des Sternbildes Zwillinge ("Gemini") regnet es Meteore. Zu fast keiner Jahreszeit ist es so wahrscheinlich, wie an diesem Wochenende, Geminiden am Nachthimmel zu sehen. Die "Geminiden" bringen erfahrungsgemäß relativ viele und helle Sternschnuppen hervor. Am besten sind die Himmelsphänomene fernab von lichtdurchströmten Städten, also in ländlicheren Gegenden zu beobachten.

Geminiden am 15. Dezember 2018: Lichtspektakel mit Sternschnuppen über Franken

Je später in der Nacht man nach den Sternschnuppen Ausschau hält, umso wahrscheinlicher ist es, dass man welche entdeckt. Um zwei Uhr nachts stehen die "Zwillinge" fast senkrecht über uns am Wolkenhimmel. Wolken? Ja, eventuell verdecken Wolken das Spektakel. Laut Deutschem Wetterdienst kann es vereinzelt auch zu Schneefall kommen. Der Schnee soll allerdings nicht liegen bleiben und nicht von all zu langer Dauer sein.

Im Vergleich zu den "Perseiden", die im August 2018 regelmäßig am Nachthimmel zu sehen waren, sind die "Geminiden" meist die ganze Nacht über zu beobachten. Zudem erstrahlen sie über längere Zeit hell.

Geminiden-Sternschnuppen: Was steckt hinter dem Himmelsphänomen?

Was hat es mit den "Geminiden"-Sternschnuppen auf sich? Das Himmelsphänomen entstammt einer Staubwolke, die die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne jedes Jahr um die gleiche Zeit durchquert. Partikel dieser Staubwolke treten dabei in die Erdatmosphäre ein und werden so zu leuchtenden Sternschnuppen. Normalerweise entstammen Staubwolken Überresten von Kometen, die bei zu starker Annäherung an die Sonne Staub und Gas freisetzen. Staub und Gas verteilen sich dadurch anschließend über die Kometenlaufbahn.

Staubwolken von "Geminiden" hingegen haben einen anderen Ursprung: Sie stammen nicht von Kometen, sondern gehen normalerweise auf Asteroiden zurück. tu/dpa

Noch nichts vor am Wochenende?Hier sind gute Tipps, was man am Wochenende in der Region unternehmen kann

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