Franken
Kurios

Bub (5) aus Unterfranken ruft die 110 - und will seinen Papa einsperren lassen

Ein nicht alltäglicher "Notruf" hat die unterfränkische Polizei am Freitag erreicht. Ein 5-jähriger Anrufer war mit dem Verkehrsverhalten seines Papas nicht einverstanden - und wollte, dass die Polizei ihn einsperrt.
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"Polizei, weißt du, der Papa ist zwei Mal bei Rot über die Ampel gefahren! Ihr müsst ihn einsperren!" Anrufe wie diesen bekommt die Polizei nicht alle Tage. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB
"Polizei, weißt du, der Papa ist zwei Mal bei Rot über die Ampel gefahren! Ihr müsst ihn einsperren!" Anrufe wie diesen bekommt die Polizei nicht alle Tage. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Der vermeintliche Notruf ging am Freitagnachmittag bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein. Nachdem für einen kurzen Augenblick eine Kinderstimme am Telefon zu hören war, wurde gleich wieder aufgelegt. Der Beamte an der Notrufannahme zögerte laut Polizeibericht nicht lange und rief die Nummer umgehend zurück.

Am Telefon meldete sich nun der Vater des Anrufers und entschuldigte sich zunächst für das Verhalten seines Sohnes. Kurz darauf übergab er den Hörer an seinen 5-jährigen Sohn, der in der Folge vorwurfsvoll erzählte, dass sein Vater zwei Mal über eine rote Ampel gefahren sei und die Polizei ihn deshalb einsperren solle. Nach gutem Zureden des Beamten verzichtete der 5-Jährige jedoch auf eine Streife.

Auf Facebook schildert die Polizei den Wortlaut des kuriosen Anrufs.

Die Polizei sieht es aber locker und resümiert in ihrem Bericht: "Im Zusammenhang mit dem Anruf hat sich wieder einmal gezeigt, wie vielfältig die Notrufe sind, die in der unterfränkischen Einsatzzentrale eingehen und vor allem, wie flexibel mit den Bürgerinnen und Bürgern umgegangen wird."

Nichtsdestotrotz wird noch einmal darauf hingewiesen: Die 110 darf grundsätzlich nur in echten Ernstfällen angerufen werden!

Ein anderer Fünfjähriger aus Franken hatte auch eine besondere Begegnung mit der Polizei: Er lud sie zu seinem Geburtstag ein - und sie kam auch.

Immer wieder muss sich die Polizei mit kuriosen Fällen beschäftigen:

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