Franken

Hochwasseralarm: Flüsse in Franken treten über das Ufer - Meldestufe 3 von 4 in Mittelfranken

Der Schnee der letzten Tage wird mehr und mehr zu Wasser und sorgt für erste Überschwemmungen in Franken. In Mittelfranken wurde sogar schon Meldestufe 3 von 4 überschritten. Auch im Rest Bayerns wird es langsam mehr.
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Flüsse sind in Franken erstmals über die Ufer getreten. Äcker und Wiesen stehen mancherorts unter Wasser. Symbolfoto: pixabay.com/ulleo
Flüsse sind in Franken erstmals über die Ufer getreten. Äcker und Wiesen stehen mancherorts unter Wasser. Symbolfoto: pixabay.com/ulleo

Nach den heftigen Schneefällen sorgen nun Tauwetter und Regen vor allem in Franken für erhöhte Pegelstände an den Flüssen. Wie der Hochwassernachrichtendienst Bayern (HND) am Montag meldete, traten in der Nacht vor allem nördlich der Donau mehrere Flüsse und Bäche über die Ufer. Besonders betroffen sind demnach die Einzugsgebiete von Wörnitz und Altmühl sowie Rednitz und Regnitz. Hier wurden die Meldestufen eins und zwei von insgesamt vier Warnstufen erreicht. Am Pegel im mittelfränkischen Wendelstein an der Schwarzach wurde die Meldestufe drei überschritten. In Nürnberg sind sogar drei Stadtteile betroffen: Der Sör ist seit Montagmorgen mit dem Kampf gegen das Hochwasser beschäftigt. Einige Straßen mussten gesperrt werden.

Ackerflächen stehen unter Wasser

Auch der Pegel der Wörnitz steigt und wird in Harburg (Landkreis Donau-Ries) voraussichtlich ebenfalls die Meldestufe drei überschreiten, bei der einzelne bebaute Grundstücke überflutet werden. Örtlich sind auch die Einzugsgebiete des Flusses Regen, des Oberen Mains und der Fränkischen Saale betroffen. Auch im Alpenvorland, insbesondere an den kleineren südlichen Donauzuflüssen, sind teilweise die Meldestufen eins und zwei überschritten. Dabei komme es zu leichten Ausuferungen oder Überflutungen von Ackerflächen, hieß es.

Auch einige Flüsse in Ostbayern sind leicht über die Ufer getreten. Hier sind besonders die Vils und die Kleine Vils betroffen. Im Landkreis Kelheim steigt der Pegel der Abens und kann in der Nacht zum Dienstag bei Mainburg Meldestufe drei erreichen, wie es hieß.

Jedoch sind laut dem Hochwassernachrichtendienst die Scheitelstände meist bereits erreicht. Da für die nächsten Tage laut Deutschen Wetterdienst kühles und trockenes Winterwetter vorhergesagt sei, dürfte das Hochwasser wieder ablaufen, hieß es in dem Lagebericht.

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