Bamberg
Bahnverkehr

Bayerns Züge relativ pünktlich, eine fränkische Bahn ist jedoch unter den Schlusslichtern

92,7 Prozent der bayerischen Züge sind im vergangenen Jahr pünktlich gefahren, wie eine aktuelle Statistik zeigt. Dabei gibt es große regionale Unterschiede. Deutlich häufiger im Verzug sind der Main-Spessart-Express und die Alex-Nord-Verbindung in der Oberpfalz.
Artikel drucken Artikel einbetten
Im (Ver-)Zug: Nur eine Bahnverbindung ist noch unpünktlicher als der Main-Spessart-Express, wie aus der aktuellen Pünktlichkeitsstatistik der Bayerischen Eisenbahngesellschaft hervorgeht. Foto: Barbara Herbst
Im (Ver-)Zug: Nur eine Bahnverbindung ist noch unpünktlicher als der Main-Spessart-Express, wie aus der aktuellen Pünktlichkeitsstatistik der Bayerischen Eisenbahngesellschaft hervorgeht. Foto: Barbara Herbst

Bayernweit lag die Pünktlichkeitsquote der Regionalzüge und S-Bahnen bei 92,7 Prozent. Damit wurde der Wert von 92,8 Prozent aus dem Jahr 2017 nur sehr knapp verfehlt. Als pünktlich gewertet werden alle Züge, die weniger als sechs Minuten Verspätung haben. Dies geht aus der Pünktlichkeitsstatistik hervor, die die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) für das Berichtsjahr 2018 vorgelegt hat.

Die regionalen Unterschiede sind groß - den Spitzenwert von 98,5 Prozent pünktlicher Züge erreicht die Bayerische Zugspitzbahn, Schlusslichter sind der Alex-Nord-Übergang in der Oberpfalz (75,8 Prozent) und der Main-Spessart-Express (83,2 Prozent).

Woran das liegt, was sich hinter Zugdurchsagen wie "Betriebsstörung" und "Behinderungen in der verkehrlichen Durchführung" verbergen und wie Reisende ihr Geld zurückbekommen können, lesen Sie hier (für Digital-Abonnenten kostenlos).

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren