Ebermannstadt
Solarstrom

Zehn Jahre Solarstrom vom Schuldach: Ebermannstadter bekommen ihre Einlagen zurück

Seit zehn Jahren kommt Sonnenstrom vom Schuldach der Grund- und Mittelschule Ebermannstadt. Die Stadtwerke ziehen Bilanz.
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Die Solarmodule auf dem Dach der Grund- und Mittelschule Ebermannstadt Foto:  Stadtwerke Ebermannstadt
Die Solarmodule auf dem Dach der Grund- und Mittelschule Ebermannstadt Foto: Stadtwerke Ebermannstadt

Im Dezember 2008 ging die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grund- und Mittelschule in Betrieb. Mehr als die Hälfte der Investitionskosten wurde durch Bürgereinlagen finanziert, jetzt erfolgt die Rückzahlung.

Mit dem Bau der Solaranlage auf dem Schuldach hatten die Stadtwerke Ebermannstadt den Bürgern eine Möglichkeit geboten, ihr Geld in eine umweltfreundliche Stromversorgung vor Ort zu investieren. Das Angebot fand damals großes Interesse, so dass mehr als die Hälfte der Investitionskosten in Höhe von 170.000 Euro über Bürgereinlagen finanziert wurde. Nun laufen die Verträge aus und die Einlagen werden zurückgezahlt. Aufgrund des guten Zustands der Photovoltaikanlage werde diese vorerst weiter betrieben, teilen die Stadtwerke mit.

Die Photovoltaikanlage auf dem Schuldach war die erste Anlage der Stadtwerke, die mit Hilfe der Sonne regenerativen Strom erzeugt. Sie lieferte seit der Inbetriebnahme im Dezember 2008 insgesamt 350.000 kWh umweltfreundlichen Strom und reduzierte somit den CO2 -Ausstoß um rund 300 Tonnen. Die Anlage lief in den letzten zehn Jahren störungsfrei und diente den Installationsfirmen zudem als Anschauungsobjekt. Die Grund- und Mittelschule, die das Dach zur Verfügung stellte, wurde im Gegenzug an den Erlösen beteiligt und konnte so ihren Schülern Klimaschutz und -technik anschaulich vermitteln.

Aufgrund der verschlechterten Rahmenbedingung, vor allem bei der Förderung erneuerbarer Energien und der gestiegenen gesetzlichen Anforderungen an Darlehensgeschäfte, können die Stadtwerke derzeit kein Folgeprojekt anbieten.



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