Pommer
Jubiläum

"Wummer" danken ihrer Feuerwehr

125 Jahre ehrenamtlicher Brand-schutz in Pommer waren Grund, zu feiern.
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Ein langer Festzug führte beim Feuerwehrjubiläum durch Pommer.Petra Malbrich
Ein langer Festzug führte beim Feuerwehrjubiläum durch Pommer.Petra Malbrich
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Das 125-jährige Bestehen der Feuerwehr Pommer wurde gebührend gefeiert. Landrat Hermann Ulm ehrte verdiente Mitglieder aus der gesamten Marktgemeinde für aktiven Dienst. Beim anschließenden Festumzug nahmen fast 40 Wehren aus dem Landkreis teil. Auch die Abgeordneten Thomas Silberhorn und Michael Hofmann waren gekommen.

"Die Wummer sagen Danke fürs Kumma" prangte auf einem Plakat am Ortseingang von Pommer. "Wummer" ist der landgebräuchliche Name für die Igensdorfer Exklave Pommer. Dieser Einladung zum 125. Gründungsfest der freiwilligen Feuerwehr folgen viele Einwohner. Neben der Igensdorfer Musik- und Trachtenkapelle haben ausschließlich Feuerwehrfrauen und Männer von fast 40 Wehren aus dem Landkreis gespielt. Auch Bundestagsabgeordneter Thomas Silberhorn, Landtagsabgeordneter Michael Hofmann, Landrat Hermann Ulm, Gemeinderäte, Zweiter Bürgermeister Johann Engelhardt und Altbürgermeister Erwin Zeiß reihten sich im Festzug ein, der durch die Bollerschützen feierlich eingeleitet worden war.

Zahlreiche Gäste haben am Straßenrand den Umzug bewundert und damit das liebevolle und unermüdliche monatelange Engagement der Bewohner und vor allem der Feuerwehr belohnt, das drei Tage dauernde Gründungsfest zu einer rundum gelungenen Feier zu gestalten.

Schon am Freitag sorgten "Die Zwaa" für Stim

mung im Festzelt. Am Samstag brachten die "Stadelhofner" das Festzelt zum Beben.

Mit dem Walkersbrunner Posaunenchor wurde der Festgottesdienst im Zelt musikalisch umrahmt. Von der beeindruckenden Predigt Pfarrer Malte Lippmanns war noch die Rede, als die "Original Schwabachtaler Musikanten" zum Frühschoppen aufspielten und somit gelungen zur Ehrung verdienter Feuerwehrmitglieder aus der gesamten Marktgemeinde überleiteten.

Andreas Haas, Vorsitzender der Feuerwehr Pommer, betonte: "Das bürgerliche Engagement hat viele Gesichter. Manches Ehrenamt dauert nur kurz, aber es gibt auch lobenswerte Ausnahmen." Diese Ausnahmen gebe es auch in der Feuerwehr in Pommer und sie sollten deshalb eine Auszeichnung erhalten, fügte Haas an.

Mit Namen heißen diese Ausnahmen Jens Kroiher, Markus Kraus, Roland Prechtel und Helmut Trummer und Erwin Zeiß. Helmut Trummer war jahrelang Gerätewart und absolvierte die Maschinistenausbildung. Die anderen Geehrten haben ebenso alle Lehrgänge absolviert oder an der Funkausbildung teilgenommen, hob Haas ihr Engagement lobend hervor. Altbürgermeister Erwin Zeiß hatte am 100. Gründungsfest der Wehr beschlossen, Mitglied zu werden.

Nicht nur diesen Ehrenamtlichen gratulierte Landrat Hermann Ulm, sondern noch anderen aktiven Feuerwehrleuten für 25 und 40 Jahre Dienst und natürlich zum Jubiläumsfest.

"125 Jahre Feuerwehr, das sind fünf Generationen, die immer ihren Dienst am Nächsten geleistet und ihre Zeit für die Einsätze aufgebracht haben", sagte Ulm. Diese Menschen hätten nicht lang gefragt, sondern geholfen. "Sie waren da, wenn andere in Not waren", lobte Ulm, der dann die Ehrung vornahm.

Eine Urkunde, vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann unterzeichnet, erhielten Marc Mösel aus Dachstadt, Gertraud Rupprecht aus Pettensiedel, Patrick Schendel aus Stöckach und Helmut Trummer aus Pommer für 25 Jahre aktiven Dienst.

Für 40 Jahre aktiven Dienst am Nächsten wurden Reinhard Meyer und Udo Pflaum, beide aus Pettensiedel, ausgezeichnet. Sie erhielten zudem einen Gutschein für eine Woche Urlaub im Feuerwehrerholungsheim.

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