Wohlmuthshüll
Markt

Wohltätiger Weihnachtsspaß in Wohlmuthshüll

Rund um den Dorfplatz in Wohlmuthshüll fand der vorweihnachtliche Markt statt. Der gesamte Erlös wird für wohltätige Zwecke gespendet.
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Am Wochenende konnten sich die Besucher in Wohlmuthshüll auf die vorweihnachtliche Stimmung einlassen, genießen und entspannen.  Fotos: Franz Galster
Am Wochenende konnten sich die Besucher in Wohlmuthshüll auf die vorweihnachtliche Stimmung einlassen, genießen und entspannen. Fotos: Franz Galster
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Wohlmuthshüll Der vorweihnachtliche Markt in Wohlmuthshüll stimmt traditionell für die Region um die Stadt Ebermannstadt auf das nahende große Christenfest ein. Er findet jeweils am Wochenende vor dem ersten Advent statt und erfreut sich auch im 14. Jahr ungebrochener Beliebtheit. "Liebe Leut' aus nah und fern, wir begrüßen auch bei uns in Wohlmuthshüll sehr gern", so hießen zur Eröffnung die Engelchen Lisa und Eva am Samstag um 16 Uhr die vielen Gäste willkommen.

Das Feuerwehrhaus war voll

Eineinhalb Tage konnten sich die Besucher auf die vorweihnachtliche Stimmung einlassen, genießen und entspannen. Der Platz vor dem Feuerwehrhaus war mit zahlreichen Buden bestückt, das leibliche Wohl kam bei Leckereien, Kaffee und Kuchen, Bratwürsten oder Glühwein und Plätzchen nicht zu kurz.

Das Feuerwehrauto musste seinen Raum dem breiten Angebot von Adventskränzen, Basteleien, Töpfereien, Holzfiguren und sonstigen Artikeln zu Weihnachten Platz machen. Der Fleiß der Idealisten im 200-Seelendorf Wohlmuthshüll lässt sich hier nur ansatzweise erahnen.

Der schon sensationelle jährliche Erlös für soziale Zwecke spornte die kleine Gemeinschaft an. Auch die dorfeigene Landjugend beteiligte sich durch ihren Stand mit Waffeln und Kinderglühwein und spendet ihre Einnahmen ebenso für einen wohltätigen Zweck. Im März begann man bereits mit den Töpfereien.

Die Vielfalt war beeindruckend. Entsprechend viele Gäste schmökerten hier ausgiebig und fanden etwas Passendes zum Mitnehmen - zumal man wusste, jeder Kauf ist netto für einen guten Zweck. Im oberen Stock des Hauses war Gemütlichkeit und umfangreicher Gedankenaustausch angesagt. Das galt im Freien freilich auch beim Schwedenfeuer oder einfach nur am Tisch beim gemeinsamen Plausch.

Bürgermeisterin Christiane Meyer dankte bei der Eröffnung in einer kurzen Ansprache allen Wohlmuthshüllern für ihren Einsatz und ihre Spende, die den gesamten Umsatz zu drei gleichen Teilen ihrer Kirche in Wohlmuthshüll, dem Pflegezentrum Fränkische Schweiz und dem eigenen Ort für die Anschaffung eines Defibrillators zukommen lassen. "Das ist eine Einstellung und die Haltung, die ihr in Wohlmuthshüll lebt", sagte Meyer voller Achtung.

Für ein friedliches Miteinander

Respekt und friedliches Miteinander, das Denken an den Nächsten, das wünschte sich die Bürgermeisterin von allen im Umgang miteinander. Meyer dankte auch Barbara Lahner für die Vorreiterrolle der Aktion. "Lahner geht voraus, sie ist der Motor", wusste auch Stadtrat Heiner Sponsel. Lahner wiederum legte größten Wert darauf zu betonen, dass eben viele zusammenwirken, alt und jung, sie nicht an vorderster Stelle stehen will. "So viele Bastelsachen hatten wir noch nie, Wahnsinn", meinte Helga Deinhardt, selbst Wohlmuthshüllerin.

"Alt und jung hilft mit, die Unterhaltung stimmt", meint Barbara Lahner, die immer Optimismus ausstrahlt. "Wenn ich nachher den Heimweg nach Ebermannstadt wieder antrete, hat die vorweihnachtliche Zeit für mich auch innerlich begonnen", sagte Bürgermeisterin Christiane Meier. Das gilt offenbar für viele und ist der tiefe Wert des besonderen vorweihnachtlichen Marktes in Ebermannstadt.

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