Forchheim
Planung

Wird Kloster St. Anton ein Heim für Senioren?

Eine Immobiliengruppe und das Rote Kreuz wollen wieder mehr Leben nach St. Anton bringen. Denn dort sind nur noch fünf Patres verblieben.
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Das Areal des Klosters St. Anton  wird vom BRK als besonders geeignetes Grundstück für ein Seniorenheim gehalten.  Foto:   Hofbauer
Das Areal des Klosters St. Anton wird vom BRK als besonders geeignetes Grundstück für ein Seniorenheim gehalten. Foto: Hofbauer
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Geht es nach dem Willen des BRK-Kreisverbandes, sollen schon bald Senioren in das Redemptoristen-Kloster St. Anton einziehen. Zusammen mit der von Andreas Bader und Sebastian Greinacher gegründeten Immobiliengruppe BG-Bau aus Eichenau bei München soll das Kloster zu einem Seniorenheim umgebaut werden. Bereits in der nächsten Sitzung des Bauausschusses der Stadt am 19. November wird über einen Antrag des Investors, der über 3000 Senioren- und Pflege-Appartements betreibt, entschieden werden. Gibt es dafür grünes Licht, sollen die Verhandlungen mit dem Orden vorangetrieben werden. Neben einer integrierten Tagespflege und einem ambulanten Reha-Bereich sind auch Praxisräume für Therapeuten, Ärzte, Friseur und Fußpfleger geplant. Auch ein Café bzw Restaurant mit Außenterrasse ist vorgesehen. Und die ehemalige Brauerei, in der bis in die 60er-Jahre noch Klosterschwestern wohnten, soll zum Kindergarten bzw. zur Kinderkrippe für den Nachwuchs der Angestellten umgebaut werden.

Für Pater Sepp Schwemmer, mit 63 Jahren der jüngste der verbliebenen fünf Patres, ist noch lang nichts entschieden. Das sei eine von mehreren Anfragen, weiter nichts. Die Entscheidung, wer den Zuschlag beim Verkauf des Gebäudes bekomme, an dem auch die Josefstiftung Bamberg Interesse zeige, falle in München. "Aber nicht nächste Woche", sagt Schwemmer .
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