Wimmelbach
Renovierung

Wimmelbacher Kirche erstrahlt wieder in vollem Glanz

Die Kirche St. Laurentius in Wimmelbach war mehrere Monate lang eine Großbaustelle. Vom Boden bis zur Decke wurde renoviert. Nach Abschluss der Arbeiten wurde gefeiert.
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Erzbischof Ludwig Schick hielt die Eucharistiefeier zum Abschluss der Kirchenrenovierungsarbeiten. Foto: Mathias Erlwein
Erzbischof Ludwig Schick hielt die Eucharistiefeier zum Abschluss der Kirchenrenovierungsarbeiten. Foto: Mathias Erlwein
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Noch vor wenigen Monaten war die St.-Laurentius-Kirche in Wimmelbach völlig ausgeräumt. Sogar die Kirchenbänke haben der umfangreichen Renovierung weichen müssen. Das Gotteshaus war eine Großbaustelle, es wurde eine komplette Innenrenovierung des Gotteshauses durchgeführt. Rund 200.000 Euro kosteten die Sanierungsarbeiten. Es mussten alle Fenster repariert werden, die über 50 Jahre alte Bankheizung entsprach nicht mehr den technischen Sicherheitsvorschriften und auch der Marmorboden hatte durch Streusalz-Eintrag der Gottesdienstbesucher sehr stark gelitten. Eine neue Bankheizung und Steinplatten-Heizkörper an den Wänden sorgen nun für Wärme in der kalten Jahreszeit. Die Elektroinstallation und die Beleuchtung wurden komplett erneuert. Der Kirchenmaler Robert Dörfler aus Bamberg war mit den Putzarbeiten und der Überarbeitung der Decken- und Wandflächen mit einem Neuanstrich beauftragt worden.

"Wir haben jetzt auch eine Kreuzigungsgruppe im Eingangsbereich", freut sich Kirchenpfleger Kirchenpfleger Peter Gügel. Und Mesner Alfons Weber kann nun die Lichter, Heizung und Belüftung der Kirche computergesteuert regeln.

Feier mit dem Erzbischof

Zum Abschluss der Kirchenrenovierungsarbeiten hielt der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick in Konzelebration mit dem örtlichen Pfarrer Klaus Weigand, dem Leiter der Heroldsbacher Gebetsstätte Pater Ludwig Müller, Pater Joseph Thekkekara, Pfarrer Michael Kramer, Pfarrer Johannes Saffer und Diakon Andreas Eberhorn jetzt eine Eucharistiefeier. Sie wurde vom Kirchenchor unter der Leitung von Maria Kemeth musikalisch umrahmt und wurde von Fahnenabordnungen der Ortsvereine und der kirchlichen Verbände im Seelsorgebereich begleitet. Schick stellte in seiner Predigt die Bedeutung eines Gotteshauses heraus: "Die Kirche ist ein Haus des Erbarmens und der Barmherzigkeit, sie ist zudem ein Haus der Tugenden und der Werte. Kirche muss aber auch Tankstelle und Rastplatz sein", sagte der Erzbischof.

Im Anschluss an den Festgottesdienst lud die Kirchenverwaltung alle Besucher zu einer Agape ein. Der Erzbischof lobte das Engagement der Mitglieder der Kirchengemeinde. Viele Stunden an ehrenamtlicher Arbeit sorgten für erhebliche Kosteneinsparungen. Jetzt erstrahlt die in den Jahren 1930/31 nach den Plänen des Architekten Otto Schulz aus Nürnberg errichtete und am 10. August 1931 durch Erzbischof Jacobus von Hauck geweihte Filialkirche wieder im vollen Glanz. Die Wimmelbacher Kirchengemeinde blickt mit Stolz auf das Erreichte und freute sich sehr über den Besuch und die gemeinsame Feier mit dem Erzbischof.

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