Pinzberg
Nominierung

Wenigstens zwölf Sitze sollen es für die Freien Wähler wieder werden

Große Aufbruchsstimmung herrschte bei den Freien Wählern der Kreisvereinigung Forchheim und den Freien Wählern des Kreisverbands Forchheim.
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Aufstellungsversammlung der Freien Wähler in Pinzberg  Foto: Franz Galster
Aufstellungsversammlung der Freien Wähler in Pinzberg Foto: Franz Galster

Sie waren im Landgasthof Schrüfer, Pinzberg, zusammengekommen, um die gemeinsame Wahlliste für die Kreistagswahlen im März 2020 zu erstellen. Zu dieser Aufstellungsversammlung begrüßte FW-Kreisvorsitzender Manfred Hümmer im gut besetzten Saal alle Freien Wähler des Landkreises mit Rang und Namen. Unter ihnen an vorderster Stelle Umweltminister Thorsten Glauber, Altlandrat Reinhardt Glauber sowie zahlreiche Bürgermeister. Eingangs bat er um eine Schweigeminute für Rainer Polster, angesehener Marktgemeinderat in Gößweinstein und Kreisrat, der plötzlich verstorben war.

"Liebe Freie Wähler-Familie, wir werden eine bärenstarke Liste haben", fuhr Hümmer fort. Viele hätten ein kommunalpolitisches Mandat und eine große Erfahrung. "Wir kommen aus der Mitte der Bevölkerung", betonte der Vorsitzende. Die Nähe zum Volk, das empfänden die Kandidaten und Mitglieder ganz offensichtlich als Priorität und ihre Stärke. 54 Stimmberechtigte waren anwesend. 60 Kandidaten galt es, in geheimer Wahl zu bestimmen.

Versammlungsleiter Karl Germeroth, Neunkirchen, blickte auf die Sitzverteilung ab 1. Mai 2014 zurück. Von den insgesamt 60 Sitzen belegt die CSU 22. Die Freien Wähler waren mit zwölf Sitzen deutlich zweitstärkste Gruppe. "Diese zwölf Sitze wollen wir auf jeden Fall halten", meinte Germeroth. Und sollte man die CSU überholen können, wäre man auch nicht böse, war leise zu hören. So sah es wohl auch Thorsten Glauber in seinem kurzen Grußwort. "Wir nehmen den Schwung der Landtagswahlen mit", sagte er. Er wünschte sich einen Wahlkampf der FW mit Schwung, Freude, Lächeln und ohne verkrampft zu sein. Diesen Wunsch erfüllten ihm die Anwesenden schon an diesem Abend. Es folgte eine lange, aber unterhaltsame Vorstellungsrunde. Die gut vorbereitete Wahl verlief in überwältigender Einmütigkeit. Umweltminister Glauber, der auf Listenplatz 1 kam, machte deutlich, er wolle sich neben dem Landtag die Zeit nehmen, auch im Kreistag und in seiner Heimatgemeinde im Gemeinderat mitzuwirken. Das sei sicherlich eine besondere terminliche Herausforderung.

Kreistagsliste der Freien Wähler

1. Thorsten Glauber, Pinzberg; 2. Manfred Hümmer, Forchheim; 3. Elisabeth Simmerlein, Pinzberg; 4. Rudolf Braun, Weißenohe; 5. Werner Wolf,Gräfenberg; 6. Christiane Meyer, Ebermannstadt; 7. Helmut Taut, Wiesenttal; 8. Hanngörg Zimmermann, Gößweinstein; 9. Peter Münch, Oesdorf; 10. Dr. Stefan Dobler, Neunkirchen am Brand; 11. Marco Trautner, Wiesenttal; 12. Thomas Schmitt, Hausen; 13. Richard J. Gügel, Heroldsbach; 14. Otto Siebenhaar, Leutenbach; 15. Peter Lepper, Effeltrich; 16. Bernd Reichel, Obertrubach; 17. Daniela Drummer, Gößweinstein; 18. Matthias Kern, Langensendelbach; 19. Dr. Florian Hofmann, Neunkirchen am Brand; 20. Florian Kraft, Leutenbach; 21. Erwin Held, Forchheim; 22. Irmgard Heckmann, Eggolsheim; 23. Konrad Galster, Kirchehrenbach; 24. Ludwig Preusch, Forchheim, 25. Jens Herzog, Gaiganz; 26. Hans Schütz, Wiesenthau; 27. Manuel Vogel, Egloffstein; 28. Melanie Ebert, Hallerndorf; 29. Martin Heilmann, Hausen; 30. Dieter Kemmerth, Ebermannstadt; 31. Gisela Geldner, Hiltpoltstein; 32. Peter Bail, Kirchehrenbach; 33. Albrecht Waasner, Forchheim; 34. Inge Pieroth, Heroldsbach; 35. Konrad Schrüfer, Gößweinstein; 36. Elke Mölkner, Dormitz; 37. Arnd Feistel, Forchheim; 38. Konrad Hofmann, Gräfenberg; 39. Tanja Dvorak, Pretzfeld; 40. Maximilian Schmitt, Hausen; 41. Christian Braun, Neunkirchen am Brand; 42. Daniela Hümmer, Forchheim; 43. Theobald Messingschlager, Wiesenthau; 44. Renate Krause, Gräfenberg; 45. Paul Steinlein, Ebermannstadt; 46. Ulrike Nistelweck, Eggolsheim; 47. Johann Dax, Igensdorf; 48. Lydia Bänsch, Dormitz; 49. Hans Knetzger, Langensendelbach; 50. Roland Garcon, Hausen; 51. Benno Messingschlager, Gaiganz; 52. Otto Wohlhöfner,Wiesenthau; 53. Georg Brandmeier, Hausen; 54. Ulrich Ruppert, Neunkirchen am Brand; 55. Andreas Kaiser, Neunkirchen am Brand; 56. Peter Schmidt, Effeltrich; 57. Sylvia Hofmann, Gräfenberg; 58. Günther Schmitt, Hausen; 59. Karl-Heinz Wirth, Effeltrich; 60. Marcus Rziha, Eggolsheim;

Ersatzkandidaten: 61. Thomas Mainusch, Forchheim; 62. Sandra Blüchel, Gräfenberg; 63. Martin Kempe, Gräfenberg.

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