Eggolsheim
Marktgemeinderat

Weitere Funkmasten im Gemeindegebiet von Eggolsheim

Eggolsheim will Lücken im Mobilfunknetz rund um Unterstürmig und Götzendorf schließen. Das ist aber noch nicht der 5-G-Ausbau.
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Symbolfoto: FT
Symbolfoto: FT

Würde das gesamte Gebiet der Marktgemeinde Eggolsheim mit Glasfaser versorgt, müssten dafür über 15 Millionen Euro an Infrastrukturkosten aufgewendet werden. Darüber informierte Bürgermeister Claus Schwarzmann (CSU) die Marktgemeinderäte in Eggolsheim.

Den Masterplan für den Glasfaserausbau hatte das Büro Dr.-Först-Consult im Auftrag der Marktgemeinde erstellt. Wird eine Baumaßnahme durchgeführt, prüft die Marktgemeinde, ob entsprechende Leerrohre mitverlegt werden können. Das betrifft beispielsweise die Ortsdurchfahrt Drosendorf, die Dorferneuerung in Neuses und die Dorferneuerung in Drügendorf. Allerdings gibt es im Gemeindegebiet Hindernisse, die einen flächendeckenden Glasfaserausbau erschweren. Zu diesen gehören neben den Fließgewässern auch die Autobahn und nicht zuletzt die relativ großen Entfernungen zwischen den einzelnen Ortsteilen.

Der Marktgemeinderat stimmte dem Plan einstimmig zu und beauftragte die Verwaltung, bei Baumaßnahmen die entsprechenden Leerrohre vorzusehen.

Bezüglich des Mobilfunknetzes besteht auf dem Gemeindegebiet eine Lücke rund um Götzendorf und Unterstürmig. Um diese zu schließen, sollen weitere Funkmasten errichtet werden, berichtete Schwarzmann: "Das ist aber noch nicht der 5G-Ausbau, sondern betrifft das aktive Mobilfunknetz."

Für die Dorferneuerung in Neuses hat das Bayernwerk ein Angebot zur Straßenbeleuchtung in Höhe von 119 350 Euro vorgelegt, das die Marktgemeinderäte einstimmig annahmen.

Die Kosten für den Oberflächenkanal mit Dorfbach bei der Dorferneuerung in Drügendorf werden etwas mehr als eine Million Euro betragen. Die Teilnehmergemeinschaft Drügendorf II beteiligt sich mit 381 290 Euro an den Kosten, von denen die Hälfte mit einem Fördersatz von 70 Prozent bezuschusst wird. Allerdings müsse abgewartet werden, ob das Wasserwirtschaftsamt ein Regenrückhaltebecken oberhalb von Drügendorf fordere, erläuterte Schwarzmann. Für Drosendorf hat das Amt für Ländliche Entwicklung grünes Licht für die Einleitung eines einfachen Dorferneuerungsverfahrens gegeben. Die Vorentwurfsplanung wird am 19. September in einer Bürgerversammlung im Drosendorfer Schützenhaus vorgestellt.

Den Bauantrag des Sportfischervereins Altendorf zur Errichtung eines Vereinsgebäudes mit den Maßen 15 Meter mal 25 Meter verweigerten die Marktgemeinderäte mit zwei Gegenstimmen ihre Genehmigung. Das Gleiche gilt mit einer Gegenstimme für die Bauvoranfrage für den Neubau von vier seniorengerechten Wohnhäusern und der Erschließung von sechs Baugrundstücken durch die Sewo-Bauprojekte Ebermannstadt in der Gemarkung Bammersdorf und die Bauvoranfrage für den Neubau von Mehrgenerationen-Wohnhäusern und einer Seniorenwohnanlage mit Tagespflege des gleichen Bauträgers in Neuses.

In Rettern kann ein Musterhaus der Ralf-Domani-GmbH entstehen, entschieden die Marktgemeinderäte mit vier Gegenstimmen. Das moderne Wohnhaus füge sich nach Sicht der Verwaltung gut in die Hanglage ein. Für den Neubau eines Geh- und Radweges zwischen Gunzendorf und Drügendorf erhält das Ingenieurbüro Weyrauther den Auftrag für die Ingenieurleistungen in Höhe von 38 764 Euro.

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