Ebermannstadt
Rettungswesen

Wasserwacht Ebermannstadt ist für Einsätze im Freibad gerüstet

Die Wasserwacht Ebermannstadt hat ihren Wachraum im Freibad verschönert und modernisiert. Bei bis zu 3000 Tagesgästen ist schnelles Eingreifen möglich.
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Die neue Küche wird gleich getestet (v. l.): Philipp Nützel, Raimund Schulik, Claudia Nützel und Christiane Meyer. Foto: Carmen Schwind
Die neue Küche wird gleich getestet (v. l.): Philipp Nützel, Raimund Schulik, Claudia Nützel und Christiane Meyer. Foto: Carmen Schwind
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14 Helfer hatten sich Anfang des Jahres aufgemacht, um den Wachraum im Ebermannstadter Freibad "Ebsermare" zu verschönern. In 200 Arbeitsstunden wurde von Mitgliedern der Wasserwacht ehrenamtlich ausgeräumt, geputzt, verputzt, gedämmt, gestrichen und Strom und Wasser verlegt. Jugendleiter Philipp Nützel hatte sich dann Gedanken über die neue Einrichtung gemacht. "Wir haben eine rollbare Liege angeschafft, die wir an die Wand stellten, damit mehr Platz im Raum ist", erklärt Nützel und erzählt, dass auch gleich die Notfall-Rucksäcke neu bestückt wurden, um im Ernstfall gut ausgestattet zu sein. Die Wasserwacht unterstützt die Bademeister der Stadtwerke bei ihrer Arbeit im Freibad. "Da sind wir sehr dankbar dafür", sagt Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE), die den neuen Raum praktisch und schön findet. Außerdem hatte sie einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro dabei: "Der soll ein Symbol sein für die Dankbarkeit für die fantastische Arbeit, die von der Wasserwacht geleistet wurde." Für die neue Küche gab es dann noch 1500 Euro von der Firma Küchen-Kolb. "Unsere Leute sind begeistert vom neuen Wachraum", bestätigt Raimund Schulik, Vorstandsvorsitzender der Wasserwacht Ebermannstadt. Er berichtet über die stark ausgeprägte Jugendarbeit des Vereins. "Man muss die Jugend in Leistung ziehen, damit sie anderen helfen und Verantwortung übernehmen kann", meint Schulik. Philipp Nützel ergänzt, dass von den 260 Mitgliedern in Ebermannstadt 65 unter zwölf Jahren und 34 unter 18 Jahren alt sind.

Bis zu 70 beim Training

"Im Sommer kommen bis zu 70 Leute gleichzeitig zum Training", berichtet der Jugendleiter. Das kann die Bürgermeisterin bestätigen, die schon mal im Becken schwamm, als die Mitglieder der Wasserwacht trainierten. "Da habe ich mich dann angestrengt, um besonders schön zu schwimmen", verrät sie. Die meisten der jungen Leute bleiben bei der Wasserwacht und werden später Mitglied der Schnellen Einsatzgruppe (SEG), einem Teil des Zweckverbands für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung Forchheim-Bamberg. "Wir haben im neuen Wachraum viel mehr Platz, aber trotzdem alles gleich bei der Hand", meint Philipp Nützel. Denn in der Hochsaison besuchen etwa 3000 Gäste am Tag das Bad. Im Notfall können die Bademeister der Stadt und die Mitglieder der Wasserwacht schnell helfen, denn dann zählt jede Sekunde.

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