Kleinsendelbach
Advent

Was für ein Lichterglanz in Kleinsendelbach

Über 3000 Lichter verwandeln den Vorgarten der Familie Carpentier in Kleinsendelbach (Landkreis Forchheim) in ein buntes Winter-Wunderland. So ein Leuchtspektakel. Disneyland im Vorgarten.
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Im weihnachtlichen Glanz erstrahlt das Anwesen der Carpentiers. Fotos: Josef Hofbauer
Im weihnachtlichen Glanz erstrahlt das Anwesen der Carpentiers. Fotos: Josef Hofbauer
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Der Weihnachtsmann braust im roten Truck über den Rasen, während Rehlein äsen, ein Schneemann vor den Besuchern seinen Hut zieht und unsichtbare Hände einen Wassereimer aus einem beleuchteten Brunnen nach oben ziehen. "Meine Lieblingsgruppe sind die drei Rentiere, die den Weihnachtsmann ziehen", erklärt der Hausherr Henry Carpentier, der für den Lichterglanz im Garten mehr als 50 Meter Kabel verlegt hat. Die Energie liefern zwei Trafos.

Angefangen hat alles 1995, als Onkel Marc aus den USA Lichtergirlanden mitgebracht hat. Im Laufe der Zeit wurde das ganze Grundstück inklusive Wintergarten zu einem Winter-Wunderland mit 17 000 Lichtern. Sieben Trafos waren damals für die Stromversorgung notwendig.

Heute stapeln sich die Kabel und Verteiler kistenweise auf dem Dachboden.
"Ich bin 67 und der Aufwand ist mir einfach zu groß geworden", erklärt Henry Carpentier, der früher zusammen mit seinem Schwager und seinem Schwiegersohn vier Wochen gebastelt hat, bis das Weihnachtshaus am Lilienweg 2 in voller Pracht erstrahlte.
Jetzt sind es noch etwa 3000 Leuchtstellen, die vom ersten Advent bis Heilig Drei König den Garten der Carpentiers in ein buntes Märchenland verwandeln. Die meterhohen Kerzen, der Nikolaus auf dem geflochtenen Dreirad oder das beleuchtete Schaukelpferd - "Alle Installationen im Garten stammen von Onkel Marc aus den Staaten", erklärt Christa Carpentier, die als Ersatz für die fehlende Lichtergirlande um den First das Christkind und den Stern von Bethlehem auf dem Schornstein ein neues Hobby gefunden hat. Im Wintergarten, an den Fenstern und überall im Haus hat sie mehr als 200 Engel verteilt. Nur einige davon sind beleuchtet. Doch weil Christa auf Glitzer steht, hat die Familie einen Christbaum im Wintergarten mit mehr als 200 Lichtern. Eine Augenweide.

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