Pretzfeld

Waldbesitzer: Teuerste Eiche kommt aus dem Landkreis Forchheim

Rund 520 Festmeter verschiedener Buntlaubhölzer wie Eiche, Esche und Bergahorn wurden heuer bei der Laubwertholzsubmission in Pretzfeld angeboten. Gute Nachrichten gibt es über die Preise für die Hölzer.
Artikel drucken Artikel einbetten
Matthias Kraft (WBV Fränkische Schweiz, links) und Jörg Ermert (FVO) präsentieren die Spitzeneiche der Submission.  Foto: AELF Bamberg
Matthias Kraft (WBV Fränkische Schweiz, links) und Jörg Ermert (FVO) präsentieren die Spitzeneiche der Submission. Foto: AELF Bamberg

Bei der Laubwertholzsubmission in Pretzfeld wurden heuer etwa 520 Festmeter Eiche, Esche, Bergahorn und andere Buntlaubhölzer angeboten. Dabei handelt es sich um die qualitativ besten Laubhölzer, die von elf Waldbesitzervereinigungen aus ganz Oberfranken und den angrenzenden Bereichen aus Mittelfranken und der Oberpfalz sowie aus staatlichen Forstbetrieben kamen.

Preis bleibt stabil

Aufgelegt wurden die Hölzer in Strullendorf. Veranstalter der Submission ist die Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberfranken (FVO) und die Waldbesitzervereinigung (WBV) Fränkische Schweiz. Jörg Ermert, Geschäftsführer der FVO zeigte sich zufrieden: "Der Preis des Eichen- und Eschenholzes blieb stabil auf hohem Niveau. Die Bergahornpreise legten sogar noch zu."

Besonders freuen konnte sich Matthias Kraft, Geschäftsführer der WBV Fränkische Schweiz: "Die beiden teuersten Eichen kamen aus unserer WBV. Die Spitzeneiche erbrachte den stolzen Preis von 8400 Euro."

Markttrends aufzeigen

Forstdirektor Michael Kreppel sagte: "Eine solche Submission, bei der viele Baumarten von der Eiche bis zur Elsbeere angeboten werden, zeigt wichtige Markttrends auf." Außerdem sei es wichtig, dass die Waldbesitzervereinigungen neben den gängigen Holzsortimenten auch Werthölzer für ihre Mitglieder angemessen vermarkten können.

Kommentare (1)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren