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Wahl

Wahlergebnis im Stimmkreis Forchheim: Sebastian Körber (FDP) zittert, Torsten Glauber (FW) ist drin

Während die Forchheimer FDP und ihre Direktkandidat Sebastian Körber bis Mitternacht noch nicht wissen, ob die Liberalen im Landtag vertreten sein werden, freut sich Thorsten Glauber (FW) über sein "Traumergebnis".
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Bange Stunden für den Forchheimer FDP-Direktkandidat Sebastian Körber: Bis Mitternacht war noch immer nicht sicher, ob er in den Bayerischen Landtag einziehen wird. Foto: Ronald Heck
Bange Stunden für den Forchheimer FDP-Direktkandidat Sebastian Körber: Bis Mitternacht war noch immer nicht sicher, ob er in den Bayerischen Landtag einziehen wird. Foto: Ronald Heck
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Für die Forchheimer Liberalen verwandelte sich der Wahlabend in einen wahren Wahlkrimi, der am Sonntag noch nicht zu Ende ging. Die FDP liegt bei der Bayerischen Landtagswahl bei fünf Prozent und muss bis zum amtlichen Endergebnis noch um den Einzug ins Maximilianeum bangen.

Spannend wie der Tatort

Gespannt verfolgen die FDP-Mitglieder seit 18.30 Uhr in der Osteria in Forchheim die Ergebnisse im Internet. "Es ist, wie wenn man den Tatort schaut. Man kann es nicht beeinflussen, aber es ist unglaublich spannend", verdeutlicht Körber, der FDP-Direktkandidat für den Stimmkreis Forchheim.

"Es scheint sich aber über der Fünf-Prozent-Hürde zu stabilisieren, aber ob der Einzug wirklich klappt, wird sich erst kurz vor Mitternacht entscheiden", rechnet Körber.

Ungewisser Ausgang

"Es ist wirklich eine große Ungewissheit. So ein knappes Ergebnis hatten wir noch nie." Deswegen falle es ihm auch schwer, das FDP-Ergebnis am Sonntagabend noch öffentlich zu bewerten. Von dem amtlichen Endergebnis hängt auch Körbers mögliches Landtagsmandat als Erster der oberfränkischen FDP-Liste ab.

"Worüber ich mich freue, dass ich im Stimmkreis Forchheim deutlich über dem fränkischen Schnitt der FDP stehe", so Körber. Die FDP schneide in Franken traditionell schlechter ab als zum Beispiel in Oberbayern. Mit 4,8 Prozent im Stimmkreis ist Körber deshalb zufrieden.

Traumergebnis für Thorsten Glauber (Freie Wähler)

Für Thorsten Glauber war der Wahltag aufregend, aber auch sehr schön: Morgens ging er joggen, wurde in Pinzberg gewählt und mit der Familie gegessen. Danach ging es für den Freien Wähler nach München, wo er bei der Wahlparty auf die Ergebnisse wartete. Ursprünglich war sein Plan, gegen 21 Uhr in Forchheim zu sein. "Das hat nicht geklappt, ich bin hier einfach nicht weggekommen", erzählt er, als der FT in telefonisch erreicht. "Für uns ist es ein Traumergebnis, dafür dass wir im Mai bei sechs Prozent lagen, ist es wirklich erstaunlich, was wir als Partei geleistet haben."

Auch mit seinem persönlichen Ergebnis ist Glauber zufrieden: "Mit 25 Prozent lieg' ich 14 Prozent über dem bayerischen Durchschnitt", so Glauber "da will ich einfach nur Danke sagen." Das gute Ergebnis habe er natürlich auch seinen Pinzbergern zu verdanken. Dort hätte er auch das Direktmandat geholt. "Ich bin halt einfach ein Pinzberger, deshalb werde ich meinen Wahltag auch dort beschließen", so Glauber, der davor aber noch im Sendestudio Franken des Bayerischen Fernsehens zur "Elefantenrunde" erwartet wurde. Ein Bier zum Abschluss des Tages werde er dann auf jeden Fall bei einer Wahlparty in Pinzberg zu sich nehmen.

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