Ebermannstadt
Bambini-Läufe

Wachsende Lauffreude der Kinder

Rund 300 Teilnehmer waren es in diesem Jahr, wobei der 17-Jährige Clemens Gundermann von der LG Forchheim den "ein Zehntel Marathon" für sich entschied.
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Sichtbare Lauffreude demonstrierten die Bambinis beim Start in Eberamnnstadt. Fotos: Andreas Hofbauer
Sichtbare Lauffreude demonstrierten die Bambinis beim Start in Eberamnnstadt. Fotos: Andreas Hofbauer
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Bereits zum 18. Mal startete am Samstag im Rahmen des Fränkische Schweiz Marathons der sogenannte Bambini-Lauf, bei dem sich die jüngsten auf das sportliche Groß-Event am Sonntag einstimmten. "Knapp 300 Teilnehmer werden wir wohl dieses Jahr verzeichnen können", freute sich auch Veranstalter Toni Eckert über die stetig steigende Popularität dieser Veranstaltung.
Die Bambini-Läufe umfassen die Altersgruppen der Vier- bis Neunjährigen, bis hin zu den Siebzehn- bis Achtzehnjährigen. Auch die Erwachsenen ab dem Alter von 21 Jahren durften ihr können beim "ein Zehntel Marathon" unter Beweis stellen.
Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) zeigte sich bei ihrer ersten Amtshandlung nach ihrem Urlaub äußerst gut gelaunt und bestens entspannt. Sie sprang zudem "sehr gerne" für den verhinderten Startschützen ein und begleitete sämtliche Bambini-Läufe per Startschuss, nachdem sie vom Moderatorenteam diese Rolle kurzfristig zugeteilt bekam.
Die Läufe waren bei den Teilnehmern lange vor dem Start ein Thema. "Sein Bruder Philipp ist letztes Jahr mitgelaufen, deswegen wollte der sieben Jährige Benedikt dieses Jahr auch unbedingt mitmachen", erklärte der Vater, der die beiden Jungläufer nach Ebermannstadt gebracht hatte. "Trotzdem besiege ich Benedikt auf jeden Fall", fügte der neun Jahre alte Philipp selbstbewusst hinzu. "Außerdem bekommt man hier fürs Mitmachen eine Medaille", schmunzelte er anschließend. Der Zehnjährige Eric Selle war dagegen schon vor dem Start genauso nervös wie sein Papa. "Der Papa hat schon so viele Medaillen gesammelt, und meine Schwester hat auch schon eine. Außerdem habe ich Spaß an dem Wettbewerb, deswegen habe ich mich entschlossen, heute hier mitzumachen, sagte er. "Ich bin allerdings fast nervöser als Eric", gestand dessen Papa Martin Selle.
Jeder Start war ein echter Nervenkitzel für die Kinder. Geradezu umkämpft waren die Startbahnen. So war es auch nicht unüblich, dass der ein oder andere auch stolperte und auf dem Boden landete. Insgesamt verliefen die Rennen aber sehr fair und unterstrichen Sportsgeist der Veranstaltung. Knapp zwei Stunden nach Beginn trudelten die letzten Läufer des Samstags im Ziel ein. Besonderes Lob seitens der Moderatoren Markus Schmidt und Michael Cipura wurde Simon Nanke als Gewinner in der Kategorie der Männlichen U12 zuteil. "Des is eben a echter Clubberer", freute sich der Moderator. "Na wenn das keine Großartige Zukunft für uns ist."
Den "ein Zehntel Marathon" entschied der für die LG-Forchheim gestartete 17-Jährige Clemens Gundermann für sich: Im Ziel war er "sehr froh, dass das Rennen so gut gelaufen ist".
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