Forchheim
Baustellen

Verkehr in Forchheim: Kreuzung an der Eisenbahnbrücke erhält neue Ampelanlage

Die Ampeln an der Eisenbahnbrücke in Forchheim werden erneuert. Baufahrzeuge könnten in den kommenden Wochen den Verkehr einschränken.
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Ab Montag ist die Ersatzanlage im Einsatz.  Foto: Josef Hofbauer
Ab Montag ist die Ersatzanlage im Einsatz. Foto: Josef Hofbauer
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Wer über die Eisenbahnbrücke in Forchheim fährt, hat die verpackten Ampeln bestimmt schon bemerkt. Eine bevorstehende Maßnahme, die auf den ersten Blick zu Verkehrsbehinderungen führen könnte, ist die Erneuerung der Ampelanlage der Eisenbahnbrücke. Ab Montag, den 21. Mai wird dann für zwei Wochen die neue Ampel aufgestellt. Eine Ersatzanlage wurde bereits installiert und darauf geachtet, dass die Ampelphasen exakt die gleiche Länge haben wie bisher.

"Es kann dennoch zu Einschränkungen in Form eines Baufahrzeugs auf der Fahrbahn kommen", erklärt Roland Brütting vom Straßenverkehrsamt. Doch mit einem Verkehrschaos rechne er nicht. Auch für die Fußgänger und Radfahrer hat Brütting eine gute Nachricht. Obwohl der Fuß- und Radweg verengt werde, könne dieser benutzt werden.


Voraussichtlich bis 1. Juni

Das Staatliche Bauamt Bamberg beabsichtigt, die miteinander koordinierten Lichtzeichenanlagen
westlich und östlich der Eisenbahnbrücke im Bereich der Bundesstraße B 470 in Forchheim bis voraussichtlich 1. Juni unter laufenden Verkehr zu modernisieren. Die mittlerweile über 40 Jahre alten Anlagen weisen des Öfteren Störungen auf, wodurch ständige Inspektionen und Eingriffe in den Verkehrsablauf erforderlich wurden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Sämtliche Signal- als auch sonstige Versorgungskabel werden ausgewechselt, die Steuergeräte
ausgetauscht und separate Stromversorgungen vorgesehen. Bisher wurde die östlich der Bahn gelegene Anlage von der Westlichen mitversorgt, wodurch im Falle einer Störung der gesamte Verkehrsablauf zusammenbrach. Nach der Modernisierung werden die Knoten separat versorgt. Darüber hinaus wird zur Verbesserung der Erkennbarkeit LED-Technik an den Signalgeber
eingesetzt und die Detektion die den Verkehr erfasst, erneuert.

Die Arbeiten werden größtenteils außerhalb des Verkehrsraums der B 470 durchgeführt, so dass sich die Eingriffe in das Verkehrsgeschehen in Grenzen halten würden. Dennoch könne nicht ausgeschlossen werden, dass temporär Beeinträchtigungen und Stauungen entstehen. Das Staatliche Bauamt Bamberg bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die
Behinderungen und um erhöhte Aufmerksamkeit.


Straßensperre am Brauhaus

Eine andere Baustelle ist die Durchfahrt zwischen Hornschuchallee und Paradeplatz. Erst Anfang März, nach fast zwei Jahren Vollsperrung, wurde sie wieder für den Verkehr zugänglich gemacht. Doch in dieser Woche kehrte der Ärger zurück, wenn auch nur kurzzeitig. Wegen Anschlussarbeiten für die Kanalisation ist die Brauhausdurchfahrt seit Montag gesperrt, wird aber morgen wieder für den Verkehr freigegeben.

Während durch den Brauhaus-Abriss und den Neubau die Durchfahrt zwei Jahre lang gesperrt werden musste, kam es zeitweise zu langen Staus, da die Autos zwischen Hornschuchallee und Marktplatz in beide Richtungen fuhren. Doch diesmal handele es sich nur um eine kurzzeitige Baumaßnahme, versichert Brütting.

Nicht so erfreulich laufe es dagegen mit der Baustelle in der Bayreuther Straße zwischen Ziegeleistraße und Michael-Biebl-Weg. Seit Mitte März werden Gas- und Wasserhauptleitungen verlegt. Doch wegen "kleineren Problemen" konnte der 30. April für die Fertigstellung nicht gehalten werden. Es kam zu Verzögerungen. Der 5. Juni sei mittlerweile als neuer Termin ausgegeben worden.
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