Hausen

UWG Hausen will Thomas Schmitt ins Rennen ums Bürgermeisteramt schicken

Der Vorstand der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Hausen hat einen Bürgermeisterkandidaten auserkoren. Das letzte Wort haben die Mitglieder.
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Thomas Schmitt Foto: privat
Thomas Schmitt Foto: privat

Die UWG Hausen will Thomas Schmitt ins Rennen um das Bürgermeisteramt schicken. Der Vorstand hat sich bei einem Treffen einstimmig für ihn entschieden. Das letzte Wort haben die Mitglieder. Die Nominierungsversammlung ist am Sonntag, 22. September, um 19 Uhr im Gasthaus "Schwarzer Amboss".

Der zweifache Familienvater Thomas Schmitt ist Bau- und Wirtschaftsingenieur. "Die Leute kennen ihn, er kennt die Menschen in Hausen und deren Interessen und Bedürfnisse gut", sagt laut Pressemitteilung Georg Brandmeier, Vorsitzender der UWG. Thomas Schmitt vertritt die Meinung, dass ein Bürgermeister "Moderator zwischen Bürgern, Verwaltung und Gemeinderat ist. Er gibt die Rahmenbedingungen". Die Entscheidungen aber treffe der Gemeinderat. "Wichtig ist, dass die Gemeinde auftretende Probleme rechtzeitig anpackt und zukunftsorientiert arbeitet und die Herausforderungen nicht erst dann in Angriff nimmt, wenn sie da sind, sondern rechtzeitig plant und umsetzt", meint Schmitt. Brandmeier freut sich über diese Aussage: "Es ist genau das, was wir brauchen." Als langjähriger Projekteinkäufer in einem großen Industriebetrieb habe er einen anderen Blickwinkel. Wie soll Hausen in zehn Jahren aussehen? Eine Frage, die Schmitt so beantwortet: "Angebracht wäre eine Lösung, bei der unsere Senioren in der Heimatgemeinde bleiben und alt werden können." Themen wie ausreichende Kinderbetreuung, und Freizeitangebote für Jugendliche seien ihm wichtig. Er möchte die örtlichen Vereine fördern und deren Sozialarbeit unterstützen, so Schmitt. Er erklärt: "Wir müssen aufpassen, dass im Rahmen der Digitalisierung nichts verpasst wird; dass wir hier nicht abgehängt werden." Angesichts der Energiebilanz wolle er sich auf die öffentlichen Gebäude fokussieren. "Unsere Gebäude sind in die Jahre gekommen", konstatiert Schmitt.

Der behutsame Umgang mit Grund und Boden sowie die Etablierung einer Baukultur würden für zukünftige Generationen dazu beitragen, den dörflichen Charakter zu erhalten. Eine starke Behörde sei Garant für eine funktionierende kommunale Lebensgemeinschaft, erklärt Schmitt. Ebenso hält er den Hochwasserschutz für wichtig, um die Gemeinde und deren Bürger vor größeren Schäden zu bewahren.

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