Gößweinstein
Notfall

Kletterunfall in der Fränkischen Schweiz: 25-Jähriger rutscht ab - Hubschrauber im Einsatz

Zu einem Kletterunfall an der "Breitenberger Südwand" ist es am Samstag bei Gößweinstein im Kreis Forchheim gekommen. Ein 25-Jähriger wurde verletzt.
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Zu einem Kletterunfall an der "Breitenberger Südwand" ist es am Samstag bei Gößweinstein im Kreis Forchheim gekommen.  Foto: Bergwacht Forchheim/Gunnar Eichhorn
Zu einem Kletterunfall an der "Breitenberger Südwand" ist es am Samstag bei Gößweinstein im Kreis Forchheim gekommen. Foto: Bergwacht Forchheim/Gunnar Eichhorn
Am Samstagmittag kletterte eine achtköpfige Gruppe an der sogenannten "Breitenberger Südwand" bei Gößweinstein, als es zu dem Unfall kam. Bei einem Klettereignungstest verlor ein 25-jähriger Kletterer kurz vor der zweiten Sicherung den Halt und stürzte beim Fall unglücklich auf einen Felsvorsprung, wobei er sich Verletzungen im unteren Rückenbereich und in den Knöcheln zuzog.

Der 25-jährige rutschte offenbar aus Unachtsamkeit ab und konnte von seinem Sicherer im Sicherungsseil gehalten werden, berichtet die Polizei. Unglücklicherweise stieß der Kletterer im Sicherungsseil hängend mit Rücken gegen den Fels und verletzte sich nicht unerheblich. Zur Bergung und Versorgung des Verletzten waren die Bergwacht, der Rettungshubschrauber sowie ein Notarzt eingesetzt.

Um kurz vor 12 Uhr wurde die Bergwacht Forchheim zu dem abgestürzten Kletterer an der Breitenberger Südwand bei Gößweinstein alarmiert. Aufgrund der nicht auszuschließenden Gefahr von eventuellen Wirbelsäulenverletzungen entschlossen sich die Kletter-Ausbilder zur Alarmierung des Rettungsdienstes und der zuständigen Bergwacht. Im Einsatz waren die Bergwacht Erlangen mit fünf Mitgliedern, welche an diesem Wochenende auch den Einsatzleiter für den Bereich Forchheim stellte, die Bergwacht Forchheim mit vier Mitgliedern, der Rettungswagen und Notarzt des Bayerischen Roten Kreuzes Ebermannstadt und der Einsatzleiter Rettungsdienst des BRK Forchheim.


Hubschrauber bringt Verletzten ins Klinikum

Nach der medizinischen Erstversorgung des Patienten durch den Notarzt des BRK, sowie durch den eigenen Notarzt der Bergwacht Erlangen wurde noch der Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung (Christoph 27) zu einer schonenden Windenbergung nachgefordert. Durch den Hubschrauber konnte der Patient zusammen mit einem Luftretter der Bergwacht Erlangen erfolgreich geborgen und dann in die Uniklinik Erlangen geflogen werden.

Am Abend erreichte die Bergwacht Forchheim die beruhigende Nachricht, dass sich der Kletterer keinerlei schwerwiegende Verletzungen zugezogen habe.

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