"Die oberfränkische Trachtenwallfahrt stellt alljährlich ein ganz besonderes religiöses Ereignis dar. Sie ist den Trachtlern zu einer fest verwurzelten Tradition geworden," betonten die stellvertretende Landesvorsitzende des Bayerischen Trachengauverbandes, Renate Koch, und Vorsitzender Hack. "Es soll eine Trachtenwallfahrt sein als Fürbitte für die Lebenden und Toten und für den Frieden". Beide freuten sich, dass so viele gekommen waren. "Dies spiegelt nicht nur den Sinn für das Brauchtum, sondern auch die tiefe Frömmigkeit der oberfränkischen Bevölkerung wider und erweckt die Zuversicht, dass diese traditionelle Wallfahrt, die 1979 ihren Anfang nahm, auch in Zukunft eine echte tiefe Verpflichtung für jeden Trachtler ist und nicht zuletzt auch für die Trachtenjugend im Gauverband bleibt".
Vor dem Hintergrund seines 25. Vereinsjubiläums hatte der Trachtenverein Weilersbach diese Wallfahrt organisiert, wofür Renate Koch den Weilersbacher Trachtlern ein herzliches "Vergelt's Gott" sagte.
Zuschauer entlang des etwa einen Kilometer langen Pilgerweges gab es nur wenige. Doch das störte die Trachtler keineswegs. Denn die Wallfahrt soll ja kein Schaulaufen sein. Vielmehr freuten sie sich auf den festlichen Gottesdienst in der St. Anna-Kirche mit Pfarrer Gerhard Möckel und Pater Eduard sowie die feierlichen Klänge der Weilersbacher Musikanten mit Alexander Krause.
Nach dem Gottesdienst war die Zusammenkunft nicht beendet. Die oberfränkischen Trachtler ließen sich allesamt an den Tischen und Bänken im Kirchenvorhof nieder, um zum geselligen Teil überzugehen.