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Tellerrand Festival in Dormitz: So geht der Aufbau voran

Tüfteln, Schrauben, Schuften. Am 24. Mai startet das Tellerrand Festival in Dormitz (Landkreis Forchheim). Bis dahin wird bei den Organisatoren und Helfen noch viel Schweiß fließen: Das meiste auf dem Festival wird selbst gebaut.
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Dominik Ehrenberger ist von Beginn an beim Aufbau des Tellerrand Festivals in Dormitz dabei. Hier schraubt er an einer weiteren Sitzmöglichkeit. Christoph Wiedemann
Dominik Ehrenberger ist von Beginn an beim Aufbau des Tellerrand Festivals in Dormitz dabei. Hier schraubt er an einer weiteren Sitzmöglichkeit. Christoph Wiedemann
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Am 24. Mai startet das Tellerrand Festival in Dormitz. Bis dahin müssen Organisatoren und Helfer noch viel Arbeit investieren:

Die Kettensägen dröhnen im Hintergrund, von irgendwo hört man das Summen eines Akkuschraubers und in der Ferne klopft ein Hammer den Beat.

Zehn Tonnen Holz! So viel hat Hannes Bischoff bisher auf das Gelände des Tellerrand Festivals in Dormitz gefahren. "Dazu kommen noch einige Baumstämme", ergänzt er.

Dormitz: Tellerrand Festival wird aufgebaut

Bischoff ist seit zweineinhalb Wochen mit dem Aufbau des Festivals beschäftigt. "Wir sind so zwischen zehn und 15 Leute, die beim Aufbau helfen."

Und die sind auch nötig: Toiletten, Duschen, Zäune, Bühne, eine meterhohe Rampe, ein Baumhaus, Stände für Essen und Trinken sowie die Deko müssen gebaut werden.

Marke Eigenbau auf dem Tellerrand Festival in Dormitz

Alles wird von den Organisatoren selbst gebaut: "Wir wollen ökologisch handeln", erklärt Bischoff, weshalb vieles aus Holz erstellt wird. Die Bühnen für die regionalen Musiker, die Sitzmöglichkeiten oder die Duschen stammen aus eigener Herstellung.

Hilfreich sind die vielen Berufe, die die Organisatoren und Helfer haben: Vom technischen Zeichner, über Zimmermeister, bis hin zum Veranstaltungstechniker - Das Tellerrand Festival kann deshalb ohne fremde Hilfe verwirklicht werden.

Die Umwelt sei den Festival-Machern sehr wichtig. "Deshalb gibt es auf dem Festival auch nur vegetarische und vegane Gerichte", sagt Bischoff. Chili sin Carne, Pommes oder Sandwiches aus Pitabrot - alle Gerichte werden selbst hergestellt "mit Produkten aus der Region", erklärt Bischoff.

Viel Arbeit bis zur Eröffnung des Festivals in Dormitz

Doch bis das Essen oder das regionale Bier über die Theken gereicht wird, müssen die vielen Helfer noch einiges leisten. "Es fehlen noch Sitzgelgenheiten, wie eine Hollywoodschaukel." An der Schwabach werde noch ein Barfußpfad und ein 5-Seidla-Weg entstehen.

"Im Moment ist alles noch so halb fertig", beschreibt Bischoff, "weswegen wir jetzt beinahe jeden Tag von neun bis neun Uhr arbeiten". Bis auf Sonntag - da ist Ruhetag.

Kommende Woche stehen noch schweißtreibende Arbeiten an: Zwei Zelte aufstellen und die gesamte Elektronik verlegen. "Allein dafür rechne ich mit zwei bis drei Tagen", sagt der Veranstaltungstechniker Bischoff.

Bis dahin werden mehr als zehn Tonnen Holz verbaut sein. "Das Baumhaus bleibt übrigens auch nach dem Festival auf dem Gelände", erzählt Bischoff. Das sei die Bezahlung der Pacht für das Gelände. "Wir hübschen den Platz auf." Ab Freitag können die Besucher das Festivalgelände bestaunen.

Wann gibt's was?

Donnerstag, 23. Mai: Grillen mit den Dormitzer Anwohnern

Freitag, 24. Mai: Am Abend ist der offizielle Start des Festivals.

Samstag, 25. Mai: Die Musik beginnt bereits am Mittag. Dazu gibt es einige Workshops.

Sonntag, 26. Mai: Weißwurstfrühstück

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