Tennenlohe
Steilpass

Verletzungsfrei dank Energy-Drink

Peter Egelseer hat ein kurioses Aufwärm-Ritual und mischt mit dem SV Tennenlohe III im Aufstiegsrennen der A-Klasse 1 ER/PEG mit.
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In der A-Klasse 1 ER/PEG überwinterte Peter Egelseer mit der dritten Mannschaft des SV Tennenlohe auf dem zweiten Tabellenrang, doch bei der erfahrenen Truppe herrscht noch Unklarheit, was im Fall. eines Aufstiegs passieren würde. Dafür verrät der 38-jährige Spielertrainer sein kurioses Aufwärm-Ritual.

Wer hat Sie angespielt?
Peter Egelseer: Das war Michael Knüfer vom TSV Neuhaus, unser ehemaliger Verteidiger aus vollem Herzen. Wir stehen immer noch in Kontakt, er ist zum Beispiel weiterhin Mitglied in unserer Whatsapp-Gruppe.

Mit Ihrem Team stehen Sie derzeit auf Rang 2. Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden?

Mit dem Tabellenplatz bin ich zufrieden, wobei es personell schon knapp war und wir viele verschiedene Spieler einsetzen mussten. Aber wir haben es immer geschafft, eine gute Mannschaft zu stellen, auch weil unsere zwei anderen Teams tiefe Kader haben und wir Aushilfen bekommen konnten.

Vergangenes Jahr wären Sie eigentlich als Meister der A-Klasse 2 aufgestiegen, haben jedoch auf den Sprung in die Kreisklasse verzichtet. Nun mischen Sie wieder im Aufstiegsrennen mit - werden Sie erneut zurückziehen?
Tatsächlich habe ich darauf keine Antwort. Nach der Vorbereitung haben wir uns zusammengesetzt und geschaut, wie es nächste Saison weitergehen soll. Die meisten wollen weitermachen, es wird also ziemlich sicher wieder eine dritte Mannschaft geben. Aber wir sind nicht mehr mit Prio 1 beim Fußball, fast jeder hat Familie oder andere Verpflichtungen. Wir werden nicht jünger und werden kaum trainieren können. Deshalb bin ich der Meinung, dass wir in der A-Klasse am besten aufgehoben sind.

In der Saison 2015/16 waren Sie mit sechs Toren und 17 Vorlagen noch Topscorer, doch in den vergangenen beiden Spielzeiten hatten Sie keine Torbeteiligung mehr. Woran liegt das?

In der B-Klasse habe ich überwiegend offensiv gespielt, weil wir viele Abwehrspieler im Kader hatten. Aber ich bin ein gelernter Defensiver, da sehe ich meine Stärken. Außerdem habe ich nicht mehr die Luft, um so viel zu laufen, und bleibe lieber hinten.

Viele Fußballer haben ihre Rituale vor dem Spiel, Sie machen sich angeblich immer mit einem Energy-Drink in der Hand warm...
Das ist tatsächlich so! Es ist ein Ritual, dass ich mit der Dose Red Bull über den Platz jogge und dabei aufpasse, dass sie nicht überläuft - und dann gehe ich direkt zum Dehnen über. Das mit dem Warmmachen übertreib' ich nicht so. Seitdem ich das mache, habe ich mich nicht mehr verletzt.

Am Sonntag spielen Sie gegen Herzogenaurach-Nord, das Hinspiel gewann Ihre Truppe mit 3:1. Wie wollen Sie den Sieg aus der Hinrunde wiederholen?
Das wird schwierig, weil bei uns wahrscheinlich eine komplett andere Mannschaft auf dem Platz stehen wird. Ich denke, dass wir spielerisch überlegen sein werden, daher müssen wir Druck nach vorne machen und den Ball laufen lassen.

An wen spielen Sie weiter? An Alfred Bauer, den Trainer des SV Wachenroth. Vorher war er lange bei uns in Tennenlohe - mit ihm sind wir in die Kreisliga aufgestiegen und hatten eine sehr gute Zeit. Wir haben den Kontakt nicht abreißen lassen und machen ab und zu Freundschaftsspiele aus.


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