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Fussball Kreisklasse 2 ER/PEG

Simon Erhardt köpft dreimal ein

Hemhofens Simon Erhardt köpft den SV Poxdorf fast im Alleingang weg. Die DJK Wimmelbach beendet ihre Negativserie.
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Wimmelbachs Nicolas Keiner (rechts) bereitet beide Treffer gegen Kleinsendelbach vor. Foto: herzopress
Wimmelbachs Nicolas Keiner (rechts) bereitet beide Treffer gegen Kleinsendelbach vor. Foto: herzopress

Nach dem Wimmelbacher Negativlauf war das Glück bei der SG Kleinsendelbach/Hetzles diesmal wieder auf der Seite der DJK.

SG Kleinsendelbach/Hetzles - DJK Wimmelbach 1:2

Motiviert hatte Wimmelbachs Trainer Simon Schwarzenbach sein Team aufgrund des verlorenen Hinspiels genug. Bei seinem Einstand damals gewann Kleinsendelbach mit 3:0. "Wir waren defensiv eingestellt und haben auf Konter gelauert", sagte Schwarzenbach. Nach einer Flanke von Nicolas Keiner in den Sechzehner erzielte Alexander Tully das 0:1 nach drei Minuten. Relativ schnell glich die SG aus: Eine Ecke köpfte Markus Lutz ein (14.). Doch erneut gingen die Gäste durch Tully in Führung, wieder hatte Kainer die Vorlagen-Flanke gegeben (30.). "Wir hatten viele Torchancen und Abschlüsse, auch aus der zweiten Reihe. Kleinsendelbach hat gut dagegengehalten. Diesmal war das Glück auf unserer Seite." Und damit machten die Wimmelbacher die Hinspielniederlage wieder gut.

SpVgg Effeltrich - SV Moggast 1:1

Kurz vor der Pause fasste sich Nico Schneider aus 25 Metern ein Herz und haute den Ball unhaltbar in die Maschen (43.). Mit zunehmender Dauer wurde das Spiel unruhiger. Moggast dezimierte sich anschließend selbst, Schneider holte sich für ein taktisches Foul die Ampelkarte (64.). Die Effeltricher warteten ruhig auf ihre Chance. Daniel Baumgärtner verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:1 (83.).

DJK-FC Schlaifhausen - SV Buckenhofen II 1:3

"Wir waren insgesamt die spielbestimmende Mannschaft", sagte Buckenhofens Reservetrainer Trainer Christoph Zeller. Kapitän Lucas Baptistella war gegen Schlaifhausens Torwart Lukas Porster ins Eins-gegen-Eins gegangen und schob den Ball zum 0:1 ins lange Eck (21.). "Danach müssten wir eigentlich nachlegen, wir haben die Chancen aber nicht sauber genug ausgespielt", sagte Zeller. Auch in der zweiten Hälfte hatten die Gäste einige Möglichkeiten. Nach einer Ecke von Ferdinand Riediger wurde der Ball zunächst geklärt, aber Jonas Heberlein nahm den Ball volley und erzielte das 2:0 (58.). Die Heimmannschaft machte weiter auf, doch der SV verwandelte seine Chancen nicht. "Wir haben eigentlich um den Anschlusstreffer gebettelt." Michael Kuhn markierte durch einen direkten Freistoß das 1:2 (72.). Erst in der Nachspielzeit machte Dominik Honeck den Deckel drauf.

SV DJK Eggolsheim - FC Burk 3:0

Dafür, dass die Burker mit einem dezimierten Kader angereist waren - zwei Rote Karten aus der Vorwoche verringerten die Personalsorgen nicht gerade - hielten sie gut dagegen. Sagte auch Eggolsheims Spielertrainer Lutz Reinhold: "Sie haben sich aufs Verteidigen und Kontern konzentriert und uns das Leben schwer gemacht." Erst ein verwandelter Foulelfmeter durch Johannes Leicht kurz vor dem Pausenpfiff brachte der Heimmannschaft die Führung (45.). Das 2:0 war ein Traumtor: Nach einer Einzelaktion von Steffen Loskarn ließ er zwei Verteidiger alt aussehen und legte den Ball quer vor dem Tor zu Tobias Seeberger, der diesen über den Spann rutschen ließ (83.). Das 3:0 erzielte Loskarn selbst (88.).

SV Poxdorf - TSV Hemhofen 2:4

Nach fünf Minuten unterlief die Poxdorfer Abwehr einen Ball, den Hemhofen zum Führungstreffer ausnutzte. Einen Freistoß verwandelte Simon Erhardt per Kopf zum 2:0, doch kurz darauf brachte Lukas Riedel einen Ball aus der Distanz aufs Tor, der zum Anschlusstreffer einkullerte. "Das 3:1 war ein Spiegelbild vom 2:0, wieder köpft Erhardt den Ball ein", sagte Poxdorfs Spielertrainer Patrick Glauber. In der zweiten Hälfte erhöhte Erhardt, wieder per Kopf, auf 4:1 (55.). "Danach sind wir besser ins Spiel gekommen, Riedel erzielte per Kopf das 2:4, und auch danach hatten wir noch Möglichkeiten, um vielleicht noch auszugleichen. Aber uns hat schlichtweg die Zeit gefehlt." Erwähnenswert war noch, dass der souveräne Schiedsrichter Georg Dorsch einen gepfiffenen Elfmeter zurücknahm, nachdem Erhardt zugegeben hatte, nicht gefoult worden zu sein.

SpVgg Heroldsbach - SV Pretzfeld 3:5

Innerhalb von sechs Minuten traf Volkan Güla dreifach für den Gast (12., 13., 18.). Doch die Heimelf gab sich nicht auf und Alexander Vogt markierte den Anschluss (23.). In der zweiten Halbzeit gelang Michael Streibel das 1:4 (64.), doch Heroldsbach kam noch einmal heran. Max Kollmann und Vogt trafen binnen vier Minuten (72., 76.). Holger Grünsteudel-Lohs setzte aber den Deckel drauf (85.).

Spvgg Hausen - TSV Ebermannstadt 1:5

"Weil wir nicht aufgepasst haben, fällt das 1:0 nach sieben Minuten", sagte Hausens Trainer Jörg Welker. Weil sich ein Gästespieler über außen durchgesetzt hatte und die Abwehr nicht mitkam, erzielte Jannik Vogler die Führung. Doch die Hausener gaben sich nicht auf und Marco Petschl legte nach einem guten Lauf für Alexander Mayer auf, der den Ausgleich markierte (18.). In der 31. Minute lief ein Abwehrspieler der Heimmannschaft nicht rechtzeitig zurück und Jonas Gräbner schoss flach zum 1:2 ein. "Das dritte Gegentor fiel genauso: Einer setzt sich über außen durch, spielt quer, wir blocken den Ball ab, aber ein Verteidiger fälscht den Distanzschuss noch ab", sagte Welker. Nach der Halbzeitpause wollte Hausen den Verlauf wieder gutmachen, gestaltete das Spiel offen und gab sich nicht auf. Der Gegner war allerdings zu stark und erzielte noch zwei Treffer. "Wir müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen", konstatierte Welker.

SpVgg Dürrbrunn - SV Weilersbach 0:1

Bereits nach zehn Minuten war der SV Weilersbach durch den Treffer von Simon Dimter in Führung gegangen. "Nach einer schönen Kombination wurde der Ball geklärt, und den Abpraller habe ich aus 16 Metern ins Eck reingeschlenzt", sagte der Spielertrainer. "Wir waren die erste Halbzeit deutlich überlegen." Doch weder Dominic Amon noch Sebastian Dierl nutzten ihre guten Chancen. "In der zweiten Halbzeit haben wir etwas nachgelassen und waren nicht mehr so aktiv, Dürrbrunn traf zweimal die Latte", sagte Dimter. "Ansonsten haben wir die Konter in den Schlussminuten zu schlampig ausgespielt." Die Gelb-Rote Karte für Weilersbachs Julian Dangel (taktisches Foul an der Mittellinie) war nicht mehr entscheidend.

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