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Wichsenstein
Steilpass

Sebastian Hutzler mag den Stress

Trotz jungen Alters ist er seit mehreren Jahren der Vorstand beim FC Wichsenstein und befindet sich nun in den Vorbereitungen zum 50-jährigen Jubiläum.
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Sebastian Hutzler  Foto: privat
Sebastian Hutzler Foto: privat
Der FC Wichsenstein steht in der Kreisklasse 3 ER/PEG auf Rang 7, Sebastian Hutzler konnte in dieser Saison verletzungsbedingt noch nicht auflaufen. So hat der 23-jährige Vorstand aber auch mehr Zeit, um das 50-jährige Jubiläum seines Vereins zu planen.

Wer hat Sie angespielt?
Sebastian Hutzler: Angespielt hat mich Pascal Schüpferling aus Schlaifhausen. Wir waren Klassenkameraden in der Realschule und sind aktuell gemeinsam in einer Tipprunde. Da bin ich meistens der Verlierer.

Sie sind schon seit vier Jahren der Vorstand beim FC Wichsenstein. Wie kommt man in so jungen Jahren zu diesem Amt?
Der FC hat vor vier Jahren einen Vorstand gesucht, da war zunächst keiner bereit, das zu machen. Ich bin von Beruf Kaufmann, da dachte ich, dass das ganz gut passt und dass ich so ins Management einsteigen kann. Mittlerweile ist das zu einem schönen Hobby geworden.

Nebenbei sind Sie auch Betreuer der Spielgemeinschaft aus den Reserven von Wichsenstein, Gößweinstein und Muggendorf. Sehen Sie sich eher als Funktionär oder als Spieler?
Das ist unterschiedlich: Ich sehe mich schon eher als Funktionär, durch mein junges Alter bin ich aber auch gerne aktiver Fußballer. In dieser Saison habe ich noch nicht gespielt, da ich mich im zweiten Vorbereitungsspiel am Oberschenkel verletzt habe. Da es sich um einen Muskelbündelriss handelt, kann ich erst Ende September oder Anfang Oktober wieder angreifen.

Nach dem 0:0 unter der Woche gegen Herpersdorf steht die erste Mannschaft auf dem siebten Platz. Wohin geht die Reise in diesem Jahr nach dem knapp verpassten Aufstieg im Sommer?
Am Mittwoch wäre mehr drin gewesen, da hätten wir den Sieg einfahren können. Aber dieses Jahr wird es für uns nicht so weit nach oben gehen, weil wir in der Mannschaft einen großen Umbruch haben. Wir setzen jetzt vermehrt auf junge Wichsensteiner Talente, dadurch kann es sein, dass wir Fehler machen und auch mal Punkte liegen lassen.

Am Sonntag gastiert der ASV Forth bei euch, in der letzten Saison gab es eine 2:4-Niederlage. Zeit für eine Revanche?
Definitiv! Wir gehen am Sonntag klar mit dem Ziel in das Spiel, die drei Punkte in Wichsenstein zu lassen. Aber wir wissen auch, dass die Forther auch eine offensive Spielweise haben.

In der nächsten Woche feiert der FC sein 50-jähriges Jubiläum. Sind Sie arg im Stress?
Als erster Vorstand bin ich momentan natürlich zeitlich sehr eingespannt. Am Donnerstag erwartet die Gäste ein politischer Abend mit Manfred Weber von der CSU. Am Freitag spielen wir gegen Eschenau, danach ist die Band "Audiocrime" zu Gast. Am Samstag spielt Blechhulza, am Sonntagabend haben wir unseren Wichsensteiner Kabarettisten Jürgen Roppelt und zusätzlich noch den Bernd Händel. Am Montag ist Festabschluss mit großem Ehrungsabend.

An wen spielen Sie weiter?
An Tobias Förtsch vom SV Bieberbach. Wir haben in der Jugend in der JFG Fränkische Schweiz gespielt und den KJR-Pokal geholt. Wir kennen uns aus der Schule und sind auch heute noch im Kontakt, doch durch die Arbeit ist das mittlerweile etwas schwerer.

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