Forchheim
Mountainbike

Schmutzig und glücklich

3200 Höhenmeter auf 30 Kilometern: Das Enduro-Rennen in Wildschönau fordert von den Teilnehmern alles ab. Der 1. RSV Forchheim schlägt sich wacker.
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Den technisch schwierigen Kurs gemeistert: Fabian Ried (l.) und Uli Weinmann vom 1. RSV Forchheim nach  ihrer Zielankunft beim Enduro-Rennen in der Wildschönau. privat
Den technisch schwierigen Kurs gemeistert: Fabian Ried (l.) und Uli Weinmann vom 1. RSV Forchheim nach ihrer Zielankunft beim Enduro-Rennen in der Wildschönau. privat
Die Enduro-Fahrer des 1. RSV Forchheim waren auf dem größten Mountainbike-Enduro-Event Österreichs am Start. Das dritte Rennen der Enduro One Serie in der Wildschönau in Tirol forderte wieder Ausdauer, technisches Geschick und Schnelligkeit.

Die Forchheimer stellten sich der Herausforderung von 30 Kilometern und 3200 zu überwindenden Höhenmetern. Die Nachwuchsfahrer Lotta Weinmann, Fabian Ried und Paul Hanel konnten hierbei wertvolle Erfahrungen im alpinen Gelände sammeln.

Zunächst ging Lotta Weinmann (12) in der E1-U16-Klasse wieder als einziges Mädchen an den Start. Dort behauptete sie sich auf der technisch anspruchsvollen Strecke erneut gegen die männliche Konkurrenz. Mit ihrem achtbaren Platz 11 von 15 Startern schob sie sich in der Gesamtwertung bereits auf Platz 5 ihrer Altersklasse.

Paul Hanel (17) und Fabian Ried (17) gingen in der E1-Junior-Klasse an den Start. Bei Hanel stellte sich frühzeitig ein technischer Defekt ein, dieser machte einen Start unmöglich. Ried bestritt den Prolog und schloss diesen auf Rang 21 von 36 Startern seiner Altersklasse ab.

Beim Hauptrennen verlor er bereits in der ersten von sechs Wertungsprüfungen aufgrund eines Sturzes wertvolle Zeit und fiel zurück bis auf Platz 30. Er gab aber nicht auf und machte noch zwei Plätze gut, sodass er das Rennen auf Position 28 beendete. Für ihn persönlich war es eine Genugtuung, da er bei den ersten beiden Rennen wegen technischer Defekte ausfiel.

Uli Weinmann (54) ließ schon wie im letzten Rennen sein Können aufblitzen und wurde beim Prolog hervorragender Fünfter von 26 Startern in der E1-Super Senior-Klasse. Einen Tag später fuhr der Routinier trotz zweier Stürze auf einen hervorragenden Platz 10. In der Gesamtwertung verteidigte er dadurch den elften Platz.


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