Forchheim
Leichtathletik

LG Forchheim muss Zimmer nachbuchen

Nach den Frauen hat auch die männliche 4x100-Meter-Staffel die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft Anfang August in Berlin geschafft.
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Jonas Saffer (v. li.), Dominik Eckner, Jan Schindzielorz und Moritz Hecht (nicht auf dem Bild) freuen sich über die DM-Qualifikation.  Foto: LG Forchheim
Jonas Saffer (v. li.), Dominik Eckner, Jan Schindzielorz und Moritz Hecht (nicht auf dem Bild) freuen sich über die DM-Qualifikation. Foto: LG Forchheim
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Mehrmals war die Staffel der Leichtathletik-Gemeinschaft Forchheim knapp an der Norm für die deutsche Meisterschaft über die 4x100 Meter gescheitert. Kurz vor Ablauf der Qualifikationsfrist gelang Jonas Saffer, Dominik Eckner, Moritz Hecht und Jan Schindzielorz doch noch der Sprung zu den nationalen Titelkämpfen in knapp zwei Wochen in Berlin. Bei den bayerischen Meisterschaften der U23 und U18 in Regensburg gewann das Quartett einen Einlagelauf mit sechs Staffeln in 41,98 Sekunden und blieb damit zwölf Hundertstel unter der verlangten Zeit.

Erstmals zwei LG-Staffeln dabei

Somit begleiten die Männer ihre weiblichen LG-Kollegen ins Berliner Olympiastadion, wo erstmals in der Vereinsgeschichte zwei Staffeln an einer DM teilnehmen. Auch eine Forchheimer Fangruppe, bestehend aus U16-Schülern, reist in die Hauptstadt, wo für sie ein DLV-Camp auf dem Plan steht.

Bei subtropischen Temperaturen in Regensburg war auch die U16-Staffel gut aufgelegt. Timo Bitter, Max Hoffmann, Johannes Sladek und Henrik Hoffmann stellten über die 4x100 Meter bei schwülheißen 34 Grad in 47,38 Sekunden einen neuen Forchheimer Rekord auf. Ihr bisheriger Bestwert war mehr als eine halbe Sekunde schlechter. Damit gewann das Quartett hinter der favorisierten LG Stadtwerke München überraschend Silber.

Hoffmann startete zudem als Jüngster der elf Hochspringer der M14 und lieferte mit 1,55 Meter eine neue persönliche Bestmarke ab und erreichte bei seiner ersten bayerischen Meisterschaft Rang 5. Sladek, der sich bei der M15 für die 100 Meter qualifiziert hatte, sprintete mit angezogener Handbremse zwar in den Zwischenlauf (12,45 s), verzichtete aber auf diesen, da sich eine ältere Hüftverletzung bemerkbar machte.

Weitsprung verzögert sich

Janina Buck und Dominik Eckner traten im Weitsprung der U23 an. Nachdem sie stundenlang im Stadion ausharren mussten, bis der verschobene Start in den Abendstunden stattfand, waren alle Athleten von der Hitze ziemlich erschlagen. Mit 6,72 Metern verkaufte sich Eckner so teuer wie möglich, aber schrammte um 15 Zentimeter am Podest vorbei und wurde Vierter. Buck verfehlte mit 5,28 Metern das Siegerpodest sogar nur um zwölf Zentimeter, wurde damit aber nur Fünfte.

Langsam aber sicher kommt auch Moritz Hecht wieder in Form. Die dreimonatige Trainingspause hat er erstaunlich gut kompensiert und lief über die 100 Meter ins Finale der besten Acht. Nach einem Endspurt, bei dem sich die ersten vier Athleten fast parallel ins Ziel warfen, blieb es einige Minuten spannend, bis das Zielfoto ausgewertet war. Mit der Saisonbestzeit von 10,99 Sekunden verpasste Hecht bei seinem Comeback Rang 3 nur um zwei Hundertstel.mme Weitere Ergebnisse: Janina Buck 100-m-Vorlauf 12,96 s, 200-m-VL 26,86 s; Klara Flake (W14) Diskus Vorkampf 20,21 m

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