Forchheim
Leichtathletik

Kurzer Weg aufs Treppchen für Forchheim

So kurz wie die Distanzen beim Sprintcup des LAC Quelle Fürth waren die Wege für Hecht, Heidecke und Priegelmeir auf die unterste Stufe des Podests.
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Moritz Hecht (re.) von der LG Forchheim gewann über 60 Meter die Bronzemedaille.  Fotos: Theo Kiefner
Moritz Hecht (re.) von der LG Forchheim gewann über 60 Meter die Bronzemedaille. Fotos: Theo Kiefner
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Die Sportler der LG Forchheim haben in einem Rekordteilnehmerfeld von dast 400 Startern beim Sprintcup des LAC Quelle Fürth positiv abgeschnitten und drei Medaillen geholt. Naomi Krebs (LG Bamberg), Ronja Wohlfahrt (TuS Feuchtwangen) und Julia Rath (TSV Penzberg) sorgten für bayerische Hallenbestleistungen. Etliche Athleten schafften über 60 Meter die Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften. Weitere Highlights waren die Auftritte der deutschen Jugendmeister aus Bayern, Fabian Olbert (München) und Svenja Pfetsch (Vöhringen).

Verwirrung im Startbereich

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Um alle Sportler zeitplanmäßig durch die Sprint-Wettbewerbe zu schleusen, benötigte der Ausrichter ein gutes Organisationshändchen. Lediglich die mal sehr kurze und mal sehr lange Dauer vom Aufruf bis zum Startschuss stellte für den einen oder anderen Teilnehmer eine ungewohnte Herausforderung dar und er kam deshalb schwer aus den Blöcken.

Der Forchheimer Moritz Hecht kam mit den Bedingungen bei den Männern relativ gut zurecht: Mit 2,92 Sekunden über 30 Meter und 16,64 s über 150 m scheiterte er auf Platz 4 jeweils knapp am Treppchen. Seine 7,03 s über 60 m reichten aber für Bronze. Nach längeren muskulären Problemen hatte er sichtlich wieder Spaß am Sprinten. In der Addition des Sprintdreikampfs bedeuteten seine Leistungen Rang 4.

Jonas Saffer (U18) setzte als einer der Jüngsten in der Männerklasse Zeichen. Nach seiner Verletzungsmisere trainierte er erst wieder seit September: Über 30 m überraschte er mit 3,00 s, im 150-m-Lauf gelangen ihm für seine Verhältnisse starke 17,34 s (Platz 15). Aufgrund eines Fehlstarts wurde er bei den 60 m disqualifiziert, so dass eine Wertung für den Dreikampf fehlte. LG-Coach Jan Schindzielorz verzichtete auf einen Start, da er in Fürth als BLV-Kadertrainer im Einsatz war. Dominik Eckner war erkältungsbedingt daheim geblieben.

Svenja Heidecke (Frauen) sicherte sich erstmals beim Sprintcup einen dritten Platz über 30 m (3,35 s). Über die doppelte Distanz überzeugte sie mit 8,12 s (Platz 13), verzichtete aber wegen muskulärer Probleme auf den 150-m-Start. Flotte 3,42 s legte Seniorin Christine Priegelmeir auf's 30-m-Parkett (6.). Bronze gab es über 150 m in 19,20 s. Als älteste Teilnehmerin ließ sie in der Einzelwertung 45 jüngere Damen hinter sich. Mit 8,15 s über 60 m (15.) rundete sie das Ergebnis ab.

Dass sich die eigene Trainingsgruppe der LG-Damen bewährt hat, zeigte sich auch in den Bestleistungen von Katharina Eckner, die sich über 150 m im Vergleich zum Vorjahr um fast eine Sekunde auf 19,50 s verbesserte. Auf den 30 m zeigte die Lichtschranke einen persönlichen Rekord von 3,43 s, knapp vor Trainingskollegin Janina Buck (3,50 s, Platz 19), die über 150 m 19,59 s (14.) benötigte.

Priegelmeir auf Gesamtplatz 5

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Im Gesamtergebnis unter 46 Teilnehmerinnen kam Priegelmeir als beste Forchheimerin den fünften Platz, vor Eckner (12.) und Buck (16.). mme/kie



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