LKR Forchheim
Fußball

Konstanz in der A-Klasse 3

Nur wenige Wechsel gibt es im Winter zu vermelden, dafür haben einige Vereine mit dem Trainer verlängert - wie der SV Mittelehrenbach.
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Tobias Meixner (l.) wird auch kommende Saison den SV Mittelehrenbach als Spielertrainer betreuen. W. Zink
Tobias Meixner (l.) wird auch kommende Saison den SV Mittelehrenbach als Spielertrainer betreuen. W. Zink
Die Winterpause in der A-Klasse 3 nutzten viele Vereine zum Ausruhen. Bei den Transfers gab es wenig Aufregung, es wurden keine Schnellschüsse getätigt. Auch über die Trainersituation herrscht in vielen Vereinen schon Klarheit.


Das Führungsquartett

Sie bilden den Kopf der Liga und kämpfen um den Aufstieg, am Ende müssen zwei auf alle Fälle in den sauren Apfel beißen und in der A-Klasse bleiben. Beim SV Pretzfeld wurde für Neuzugänge keine Notwendigkeit gesehen, dagegen kommt zum TSV Gräfenberg Florian Derbfuss vom TSV Burgfarrnbach.

Während der Verfolger aus Gräfenberg keinen Abgang zu verzeichnen hat, muss Pretzfeld auf Dominic Baier verzichten, der zu Heimatverein FC Wichsenstein wechselt. Dafür haben die Verantwortlichen beider Vereine die Gespräche mit den jeweiligen Trainern positiv gestalten können. Jörg Rösch geht im Sommer in seine fünfte Saison in Pretzfeld, während Christian Kuschnig diese Woche ebenfalls über den Sommer hinaus verlängerte. Neuigkeiten gibt es auch von der SpVgg Reuth, die mit Sinan Tosun um ein weiteres Jahr verlängerte. Ebenso konnte der Kader um zwei Neuzugänge erweitert werden. Vom Nachbarn TVK Forchheim kommt mit Mustafa Shalla ein Spieler nach nur einem halben Jahr zurück auf die Hut. Vom FC Leutenbach konnte man mit Hannes Endres einen Torwart holen, der voll ins Anforderungsprofil passt. Bei der SpVgg Muggendorf passiert traditionell wenig im Winter. Allerdings ist die SpVgg auf Trainersuche, da Bernd Audenrieth zur neuen Runde die FSG Gunzendorf im Spielkreis Bamberg übernimmt.

Die Verfolger rechnen sich noch Chancen aus, auf die vorderen Plätze zu schielen. Beim SV Mittelehrenbach gab es keine Aktivitäten in der Winterpause. Tobias Meixner hat ebenfalls sein "Ja" für eine weitere Saison gegeben, die Verantwortlichen sind in Gesprächen über eine mögliche Spielgemeinschaft mit einem Nachbarverein. Auch der FC Thuisbrunn will noch den einen oder anderen Platz gutmachen. Mit Björn Celle schloss sich ein zuletzt vereinsloser Spieler dem FC an und verstärkt den Kader. Mit Trainer Steffen Staudinger befindet man sich im Gespräch.

Die SG Pinzberg/ Gosberg setzt ebenfalls auf den bestehenden Kader. Auf der Trainerposition hat man Klarheit geschaffen und setzt nach dem Abgang von Urgestein Patrick Glauber, der nach sechs Jahren eine neue Herausforderung in Poxdorf sucht, wieder auf ein Trainer-Duo. Mathias Schuhmann und Cem Camuz übernehmen im Sommer.

Beim FC Stöckach blieb es ebenfalls ruhig, allerdings haben die Verantwortlichen viel Arbeit, spricht man doch mit dem SV Ermreuth über eine Spielgemeinschaft ab dem Sommer. Wie es weitergeht, werden die nächsten Monate zeigen. In Pottenstein hofft man auf weniger Verletzte und dass Personal aus der Ersten zurückkommt. Mit Trainer Tobias Engelhardt hat der Verein verlängert.


Vor der Abstiegszone

Der FC Leutenbach verliert mit Hannes Endres einen Torhüter an den Liga-Rivalen aus Reuth, ansonsten tat sich wenig. So muss Peter Heublein mit dem Personal auskommen, das auch in der Vorrunde zur Verfügung stand. Wie es im Sommer für den Trainer weitergeht. ist noch offen. Beim TSV Elbersberg bekommt Trainer Helmut Thudt mit Erkan Oguzhan einen erfahrenen und spielenden Co-Trainer. Gemeinsam will man schnellstmöglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen. Dabei fehlt allerdings Dominik Porsch, der zu seinem Heimatverein ASV Pegnitz zurückkehrt.

Wäre jetzt Saisonschluss, müssten die Reserven aus Weilersbach, Hiltpoltstein und Dürrbrunn den Gang in die B-Klasse antreten. In Weilersbach kämpft die Reserve genauso wie die erste Mannschaft um den Klassenerhalt und muss bei einem Rückstand von zehn Punkten schon ein kleines Wunder vollbringen, um den Absturz nach 13 Jahren aus der A-Klasse noch zu verhindern.
In Hiltpoltstein und Dürrbrunn wäre es kein Beinbruch, wenn man den Gang antreten müsste, allerdings will man auch hier alles versuchen, die Klasse zu halten. Alle drei Mannschaften vertrauen dem angestammten Personal.
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