Forchheim
Fußball

Jahn Forchheim: Knockout kurz vor dem Ende

Trotz eines zumindest defensiv soliden Auftritts in Neudrossenfeld fährt Jahn Forchheim ohne Punkte im Gepäck nach Hause.
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Ein Bild mit Symbolcharakter: die Neudrossenfelder (hier Julian Pötzinger) obenauf, Jahn Forchheim in Person von Drazen Misic am Boden Foto: Peter Mularczyk
Ein Bild mit Symbolcharakter: die Neudrossenfelder (hier Julian Pötzinger) obenauf, Jahn Forchheim in Person von Drazen Misic am Boden Foto: Peter Mularczyk

Durch eine Last-Minute-Niederlage in Neudrossenfeld bleibt die SpVgg Jahn Forchheim nach drei absolvierten Spielen in der Fußball-Landesliga Nordost bei drei Punkten stehen. Zwar stand der Jahn kompakt, doch vor allem in der letzten Viertelstunde war den Hausherren der größere Siegeswillen anzumerken.

TSV Neudrossenfeld - SpVgg Jahn Forchheim 1:0

Bei hohen Temperaturen zeigten beide Mannschaften vom Anstoß weg ansehnlichen Fußball mit intensiv geführten Zweikämpfen, ohne jedoch wirkliche Torgefahr auszustrahlen. Die größte Tormöglichkeit hatte der Neudrossenfelder Stefan Kolb kurz vor dem Seitenwechsel, als er sich zunächst gegen drei Gegenspieler durchsetzte, um anschließend mit seinem Abschluss am Schlussmann der Forchheimer, Axel Hofmann, zu scheitern. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit lediglich ein paar Halbchancen, die allesamt aber keine Gefahr für das Tor von Tobias Grüner brachten.

Nach der Pause zunächst zwei Nackenschläge für die Heimelf, denn mit Daniel Gareis und Steffen Taubenreuther mussten zwei der erfahrensten im Team des TSV das Feld verletzt verlassen. So brauchten die Neudrossenfelder auch einige Minuten, um wieder in die Partie zu finden.

Beim Ex-Bayernligisten aus Forchheim kam quasi über 90 Minuten keine große Tormöglichkeit zustande. Alles, was auf das Tor von TSV-Keeper Grüner kam, war für ihn sichere Beute. Der Jahn hatte zunächst noch Glück, als Lukas Schelenz in der 83. Minute mit einem Schuss nur die Querlatte traf. Das wiederum ist das Neudrossenfelder Problem der ersten Spiele der neuen Saison: Der TSV war zwar feldüberlegen, Kapital in Form von Tormöglichkeiten konnte man aber nur zu selten schlagen.

Viele der 220 Zuschauer rechneten schon mit einem torlosen Remis. Doch mit einem der letzten Angriffe der Partie schlug die Stunde des eingewechselten Bas Peeters. Nach einer Außenrist-Flanke von Levin Pauli und einem kleinen Durcheinander im Forchheimer Strafraum war er am langen Pfosten zur Stelle und brachte den Ball aus spitzem Winkel über die Torlinie. So war der Jubel auf Seiten der Grün-Weißen groß, während die Forchheim mit leeren Händen da standen.

Jahn: A. Hofmann - Städtler, Petschner (80. Abubakar), Karsak, F. Hofmann (46. Tatarevic), Misic, Rupp, Nagengast, Güngör, N. Schwab, Lee.

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