Forchheim
Fränkische-Schweiz-Marathon

Kampf um oberfränkische Marathon-Krone

Einige Neuheiten sollen die 19. Ausgabe der sportlichen Großveranstaltung Anfang September attraktiver machen.
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Schon am 8. April muss starten, wer am 2. September beim FSM geehrt werden will.  Foto: Matthias Hoch
Schon am 8. April muss starten, wer am 2. September beim FSM geehrt werden will. Foto: Matthias Hoch
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"Die Monarchie kehrt nicht nach Franken zurück", beruhigt Sportamtsleiter Toni Eckert die Bewohner des Landkreises. Um eine Krone soll es am 2. September trotzdem gehen, wenn hunderte Sportler den 19. Fränkische-Schweiz-Marathon in Angriff nehmen. Die Idee von Mitorganisator Michael Cipura: "Wer den Obermain-Marathon in Bad Staffelstein im Frühjahr, die Marathon-Distanz beim Frankenweglauf im Juni und beim FSM erfolgreich absolviert, ist in der Wertung um die oberfränkische Marathon-Krone."


Ansporn für Ambitionierte

Dass es 2017 lediglich ein halbes Dutzend Sportler gab, die alle drei Rennen "gefinisht" haben, schreckt Cipura nicht ab, denn zum einen sei die lange Distanz beim Frankenweg-Lauf im vergangenen Jahr zum ersten Mal angeboten worden, zum anderen solle ja genau die Krone für mehr Resonanz sorgen. "Die Abstände zwischen den Wettkämpfen sind optimal, so dass ein guter Läufer bei allen die 42 Kilometer bestreiten kann", sagt der Gründer des Erlebnislauf-Teams und selbst regelmäßige Dauerläufer.

Durch sein Hobby kam er auch auf die zweite Innovation beim FSM 2018, denn bei einem Lauf in seiner Heimat Aachen werden treue Teilnehmer geehrt. Das wollen die Macher in Ebermannstadt aufgreifen und rufen den Jubiläums-Klub ins Leben. "Jeder, der mit Urkunden oder Medaillen nachweisen kann, dass er seit der Premiere im Jahr 2000 mindestens zehn Mal als Marathon-Läufer oder - Skater ins Ziel kam, bekommt eine kleine Aufmerksamkeit", erklärt Marion Rossa-Schuster aus dem Kulturamt. Dazu erhalten die Jubilare über den 31. Juli hinaus den Frühbucher-Rabatt und einen kleinen Ausweis. Starter, die eine runde Teilnahmezahl vor sich hatten, liefen ohnehin schon kostenlos mit.

Die dritte Neuerung hat weniger mit dem Lauf als mit dem Rahmenprogramm zu tun. Rossa-Schuster hat sich mit dem Wildpark Hundshaupten und der Dampflok Fränkische Schweiz auf Sonderkonditionen für FSM-Starter und deren Anhang verständigt. "Familienmitglieder können ihre Läufer mehrmals anfeuern, indem sie mjt der Bahn weiterfahren", erläutert sie. Die speziellen Tickets für die Zugfahrt können aber auch an einem anderen Wochenende eingelöst werden.

Um dem Ruf der Familienveranstaltung gerecht zu werden, erhalten die Starter auf Wunsch vergünstigten Eintritt ins Tiergehege bei Egloffstein. "So kann man beispielsweise am Freitag anreisen und durch Hundshaupten gehen, am Samstag bei der Startnummernausgabe machen die Kinder beim Bambini- oder Schülerlauf mit und am Sonntag geht es zum Laufen und Anfeuern auf die Strecke", sagt Rossa-Schuster.

Ambitionierter wird heuer die Staffel: Statt bis zu fünf Startern dürfen sich am 2. September nur zwei bis vier Läufer die 42,195 Kilometer teilen. "Die Wechselzone bei Behringersmühle war schwer zu erreichen. Ortsunkundige wurden von ihrem Navi über die gesperrte B470 gelenkt", erzählt Eckert.


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