Forchheim
Fußball

Jahn Forchheim unterliegt Großbardorf

Jahn Forchheim verliert gegen den TSV Großbardorf klar mit 0:3. Es wäre mehr drin gewesen, doch während die Sportvereinigung das Tor nicht traf, waren die Gäste in der zweiten Hälfte konsequenter.
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Die Enttäuschung war den Jahn-Spielern um Tom Jäckel deutlich anzusehen. Foto: Sportfoto Zink
Die Enttäuschung war den Jahn-Spielern um Tom Jäckel deutlich anzusehen. Foto: Sportfoto Zink

Von den Relegationsrängen der Fußball-Bayernliga Nord noch wegzukommen, ist für Jahn Forchheim wohl eine aussichtslose Mission. Nach der 0:3-Heimniederlage gegen Großbardorf geht der Blick eher zum ASV Neumarkt, der nur zwei Punkte hinter Forchheim auf dem direkten Abstiegsplatz steht.

Jahn Forchheim - TSV Großbardorf 0:3

Der Jahn hatte in der zehnten Minute die erste dicke Chance. Tom Jäckel legte den Ball klasse in den Lauf von Philipp Nagengast, der den Ball über den Schlussmann der Gäste lupfte. Doch auf der Linie verhinderte ein Bardorfer im letzten Moment den Gegentreffer. Keine vier Minuten später hatte erneut der Jahn eine gute Gelegenheit: Erst klärte Keeper Christian Dietz mit Mühe, den Nachschuss brachte Jens Wartenfelser nicht im Kasten unter.

Die Gäste hatten aber auch einen Treffer auf dem Kopf, nach einer Ecke reagierte Christian Bergmann im Jahn-Kasten aber stark und lenkte den Ball um den Pfosten. Vier Zeigerumdrehungen später roch es verdächtig nach dem ersten Gästetreffer, als Simon Snaschel nach einer feinen Hereingabe von André Rieß nur den linken Pfosten traf. Jetzt war Großbardorf deutlich besser im Spiel, machte aber aus den Gelegenheiten zu wenig. Dominik Zehe verfehlte mit einem Schlenzer das Ziel, wesentlich knapper war es nach einer Ecke und dem anschließenden Kopfball von Ronny Mangold, der seinen Versuch nur um Zentimeter am Kasten vorbei setzte.

Egal wie die Devise des Jahn nach der Pause war: Sie war schnell hinfällig. Denn bereits nach zwei Minuten erzielte Rieß nach einem stark herausgespielten Konter den ersten Treffer für die Gäste. Keine drei Minuten später hätte Florian Dietz erhöhen müssen, doch nach einer Flanke von der rechten Seite traf der Mittelfeldspieler den Ball nicht richtig. Dennoch fiel der zweite Treffer: Keeper Bergmann ließ den Ball prallen und Snaschel staubte im Stil eines Strafraumstürmers eiskalt ab. Jetzt spielten nur noch die Gäste und der Jahn hatte Glück, dass Snaschel zweimal in aussichtsreicher Position vergab.

Tor will nicht gelingen

Erst in der 66. Minute hatte der Jahn so etwas wie eine Chance. Nach einer Ecke schoss Jens Wartenfelser den Ball aber in die Wolken. Das war dennoch der Auftakt für stürmische Minuten des Jahn, der die Gäste auf einmal vor Probleme stellte. Doch selbst eine gehörige Unordnung in der Gallier-Defensive konnte der Jahn nicht nutzen. Nach einer Flanke von der rechten Seite stand Philipp Nagengast gut, traf den Ball aber erst nicht und legte dann zurück auf Timo Noppenberger. Doch dessen Schuss lenkte Torhüter Dietz gerade noch über die Latte.

Warum der Jahn in der Tabelle so weit hinten steht, ließ sich danach mehrfach erahnen. Waren die Hausherren gefährlich vor den Kasten gekommen, spielten sie es viel zu kompliziert aus. Wie man es besser macht zeigten die Gäste, denn kurz danach durfte sich der eingewechselte Maximilian Mosandl über seinen ersten Saisontreffer freuen, als er den Pass von Lukas Illig nur noch in den leeren Kasten schieben musste (77.).

Der Jahn hatte danach noch Glück, denn die Gäste vergaben noch zwei dicke Chancen. Dann wäre das Ergebnis aber endgültig zu hoch ausgefallen, denn so deutlich war der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften nicht. "Die erste Hälfte war gut, da haben wir ein Top-Team auch mal richtig unter Druck gesetzt. In der zweiten Halbzeit bringen wir Großbardorf mit einem individuellen Fehler ins Spiel. Das war schade, wir können aber auch von Glück reden, dass Großbardorf den Sack nicht hoch zugemacht hat”, sagte Jahn-Trainer Christian Springer nach der Partie.

SpVgg: Bergmann - Gumbrecht, Städtler (78. Mai), Uttinger, Güngör, Karsak (67. Müller), Hagen, Noppenberger, Nagengast, Jäckel, Wartenfelser (80. Misic)

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