Forchheim
Fußball-Bayernliga

Jahn Forchheim reist ohne Druck zum Favoriten

Die SpVgg muss am Samstag um 15 Uhr beim Würzburger FV antreten, dem einzigen unbesiegten Team. Und die Personaldecke ist auch dünn.
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Für die SpVgg Jahn Forchheim geht es am Samstag um 15 Uhr zum Würzburger FV. Sportfoto Zink/Archiv
Für die SpVgg Jahn Forchheim geht es am Samstag um 15 Uhr zum Würzburger FV. Sportfoto Zink/Archiv

Man muss kein Prophet sein, um behaupten zu können, dass der SpVgg Jahn Forchheim in der Fußball-Bayernliga beim Würzburger FV am Samstag um 15 Uhr erneut eine knüppelschwere Aufgabe bevorsteht. Die Form beider Mannschaften könnte momentan kaum gegensätzlicher sein. Würzburger FV (2.) -SpVgg Jahn Forchheim (14.) Als einziges Team der Liga hat der Würzburger FV noch keine Niederlage kassiert und weist mit acht Gegentreffern die wenigsten aller 18 Mannschaften auf. Der jüngste 3:2-Sieg im Topspiel gegen den TSV Aubstadt dürfte das Selbstvertrauen weiter gestärkt haben.

Die Brust ist breit, ganz anders als in Forchheim: Mit vier Niederlagen am Stück ist der Jahn in der Tabelle durchgereicht worden, die akuten Defensivproblem bilden den roten Faden in dieser Saison. Und jetzt geht also zu den so heimstarken Würzburgern, mit einem Sieg oder einem Punktgewinn des Jahn ist kaum zu rechnen.

Und genau das könnte die Chance für Forchheim sein. "Die Jungs können im Grunde befreit aufspielen, von uns erwartet in diesem Spiel niemand etwas", so Teammanager Mesut Kimiz. Was nicht heißt, dass der Jahn blindlings ins Verderben rennt. "Das Wichtigste ist, defensiv gut zu arbeiten, sicher zu stehen und Nadelstiche nach vorn zu setzen."

Wer kann spielen?

Die Umstellung auf Fünferkette ist jedenfalls eine Option, die geprüft wird. Das hängt aber auch davon ab, wer für das Spiel überhaupt einsatzbereit ist: Steffen Müller hat sich den Innenmeniskus angerissen und fällt ebenso aus wie der urlaubende Pascal Tischler.

Auch Tino Stahl ist wegen eines Trauerfalls nicht dabei. Während Steve Chatzigeorgiou seinen Platz auf der Bank einnimmt, steht Christian Bergmann erneut zwischen den Pfosten. Weil Andre Jerundow und Daniel Uttinger ebenfalls angeschlagen sind, ist die Defensive bereits stark ausgedünnt. tsc



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