Forchheim
Badminton

Jahn Forchheim möchte nicht in Bayernliga

Souveräner BOL-Meister, aber keine Ambitionen auf die Bayernliga: Die SpVgg Jahn Forchheim bleibt ihr angestammten Liga treu.
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Die erste Mannschaft der SpVgg Jahn Forchheim wurde Meister in der BOL, verzichtet aber auf die Aufstiegsspiele zur Bayernliga. Das Team, von links: Martina Radina, Jörg Sohns, Jana Berger, Jens Teichelmann, Matthias Rossa und Stephan Böhm aus der zweiten  Mannschaft. Nicht im Bild: Andreas Eichstaedt privat
Die erste Mannschaft der SpVgg Jahn Forchheim wurde Meister in der BOL, verzichtet aber auf die Aufstiegsspiele zur Bayernliga. Das Team, von links: Martina Radina, Jörg Sohns, Jana Berger, Jens Teichelmann, Matthias Rossa und Stephan Böhm aus der zweiten Mannschaft. Nicht im Bild: Andreas Eichstaedt privat
Obwohl sie die Meisterschaft in der Badminton-Bezirksoberliga in der Tasche hat, wird die SpVgg Jahn Forchheim nicht den Sprung in die Bayernliga wagen: Intern wurde entschieden, nicht an den Aufstiegsspielen zur Bayernliga teilzunehmen. Hauptgrund für diese Entscheidung sind die vielen Spieltage in der Bayernliga (mehr als doppelt so viele wie in der Bezirksoberliga) durch Einzelspieltage an Sams- und Sonntagen. Dazu kämen mehr Mannschaften in der neuen Liga, die den Spielern in der neuen Saison kaum Zeit für Familie und Erholung am Wochenende lassen würden. Daher tritt die Erste in der kommenden Saison wieder in der Bezirksoberliga an und wird dort unter anderem auf die zweite Mannschaft des Vereins treffen, die sich die Bezirksligameisterschaft und damit den Aufstieg in die BOL sicherte.


Zwei Siege für die Erste

Am letzten BOL-Spieltag reiste der Jahn nach Rödental, zu Spielen gegen den BC Bayreuth und den BC Staffelstein. Obwohl die Meisterschaft bereits feststand, wollten die Jahnler auf jeden Fall noch zwei Siege einfahren: Gegen Bayreuth gelang das relativ problemlos mit einem 6:2-Sieg. Nur das zweite Doppel und das Dameneinzel mussten über drei Sätze gehen. Während im Doppel das positive Ende bei Forchheim lag, war es im Dameneinzel bei Bayreuth. Martina Radina, musste sich hier trotz hartem Kampf im dritten Satz mit 18:21 geschlagen geben.

In der zweiten Begegnung gegen das in der Tabellenmitte positionierte Staffelstein war der 5:3-Sieg deutlich umkämpfter. Fünf Spiele endeten erst nach drei Sätzen, und alle denkbar knapp mit 21:19 bzw. 21:18. Besonders hervorzuheben war die Leistung von Stephan Böhm, der als Ersatzspieler aus der zweiten Mannschaft aufgerückt war und alle vier Spiele am Wochenende gewann. Auch im letzten Spiel zeigte er eine herausragende Leistung und gewann sein Einzel mit 21:19 im dritten Satz. Ebenso zeigte Matthias Rossa im letzten Spiel der Saison eine immense Ausdauer. In einem Marathonmatch gewann er im dritten Satz mit 21:18 unter Applaus für beide Kontrahenten.

Am achten und letzten Spieltag hatte die SG Rödental zum Spieltag eingeladen. Für die beiden letzten Spiele gegen EC Bayreuth III sowie BC Bayreuth II trat neben der Stammbesetzung bestehend aus Karin Adelmann, Isabel Häfner, Florian Lindner, Jan Schwarzmann und Gert Pfeufer erneut Holger Wend an, der den in der ersten Mannschaft aushelfenden Stephan Böhm vertrat. Da die Tabellenführung und damit die Meisterschaft bereits gesichert waren, galt es, einen erfolgreichen Saisonabschluss zu erzielen. Und dieser gelang mehr als eindrucksvoll: In beiden Partien feierte die Jahn-Zweite einen 8:0-Erfolg und gab in insgesamt 16 Einzelspielen nur zwei Sätze ab. Mit dem perfekten Endergebnis aus beiden Begegnungen unterstrich die Jahn-Zweite ihre Ambitionen für die Bezirksoberliga in der kommenden Saison.


Bittere Niederlagen für Dritte

Auch die dritte Mannschaft bestritt ihren letzten Spieltag in Rödental, es ging gegen TV Rehau und die Gastgeber. Dank der Unterstützung von Annett Kurek konnte die dritte Mannschaft mit Anna Schwalb, Matthias Maaß, Kilian Hanel, Sebastian Drummer und Thorsten Amling vollständig antreten. Im Gegensatz zu erster und zweiter Mannschaft kassierte die Drittvertretung aber zwei klare Niederlagen: Gingen beim 0:8 gegen Rehau noch sämtliche Partien an den Gegner, so holte Kilian Hanel beim 1:7 gegen die SG Rödental den Forchheimer Ehrenpunkt im zweiten Herreneinzel.
Zum Ende bleibt trotz der Niederlagen eine spürbare Leistungssteigerung bei den einzelnen Spielern zu resümieren. red
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