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Fußball

Jahn Forchheim bastelt einen Binärcode

Nur Einsen und Nullen stehen bislang in der Ergebnisliste der SpVgg. Zwischen zwei 0:1-Pleiten holte Forchheim mit einem 1:0 gegen Feuchtwangen die einzigen Punkte.
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Timo Noppenberger (blau) und die SpVgg Jahn Forchheim stehen in der Landesliga Nordost bislang stabil, haben allerdings erst ein Tor geschossen.  Foto: Sportfoto Zink
Timo Noppenberger (blau) und die SpVgg Jahn Forchheim stehen in der Landesliga Nordost bislang stabil, haben allerdings erst ein Tor geschossen. Foto: Sportfoto Zink

Dem Gesetz der Serie nach müsste die SpVgg Jahn am Samstag gegen den SC Schwabach den zweiten Sieg in der Landesliga Nordost einfahren. Die Gäste hielten sich in ihren drei Einsätzen allerdings schadlos. Erst einen Punkt und auf dem Papier einen noch stärkeren Gegner hat der Baiersdorfer SV. Die Krenkicker empfangen die Kickers Selb, die mit Mitaufsteiger FSV Stadeln die Tabelle anführen.

Jahn Forchheim (12.) - SC Schwabach (4.)

Nach zwei Niederlagen und einem Sieg sowie dem mageren Torverhältnis von 1:2 zieht Torwart-Trainer Thomas Oppelt ein erste Fazit: "Wir hatten nach dem Abstieg einen großen Umbruch. Wenn man das bedenkt, kann man mit dem Auftakt durchaus zufrieden sein. Es ist allerdings noch Luft nach oben." Zumindest die Defensive um den neuen Keeper Axel Hofmann zeigt sich stabiler als in der Vorsaison mit 86 Gegentreffern. "In der Abwehr und im Mittelfeld läuft es ganz gut. Aber wir müssen torgefährlicher werden", erklärt Oppelt.

Denn der SC, der am Samstag um 15 Uhr zu Gast ist, hat auch erst zwei Buden kassiert. Das reichte bei fünf eigenen Tore zu sieben Zählern. "Diese Bilanz gibt den Schwabachern sicher Aufwind. Aber wenn wir alles abrufen und vorne unsere Chancen verwerten, können wir drei Punkte holen", sagt der 51-Jährige. Zusätzliche Motivation soll den Hausherren das heute beginnende Annafest geben. "Es ist ein Heimspiel und danach wollen wir etwas zu feiern haben", sagt Oppelt.cfl

Baiersdorfer SV (16.) - Kickers Selb (1.)

Selb ist innerhalb von vier Spielzeiten von der A-Klasse Fichtelgebirge in die sechsthöchste Liga aufgestiegen. Auch wenn es nach drei Spieltagen zu früh für eine Hochrechnung ist, befinden sich die Kickers auf dem Weg zum Durchmarsch in die Bayernliga. Ein Sponsor aus Hof soll für den Aufschwung des Vereins verantwortlich zeichnen. "Die haben Spieler mit Regionalliga-Erfahrung in den Reihen", weiß BSV-Trainer René Ebert, der sich auch schon ein Spiel des Gegners angeschaut hat: "Die spielen guten Fußball."

Ob ausgerechnet gegen den Tabellenführer der erste Saisonsieg gelingt? "Wir werden uns nicht verstecken, sondern frech aufspielen", erklärt Ebert, der mit dem Training unter der Woche sehr zufrieden war. So lange seine Mannschaft die Grundordnung beibehält, fürchtet der 37-Jährige nicht, den Porzellan-Städtern ins offene Messer zu laufen. Am Samstag um 16 Uhr kann der Coach auf alle Akteure zurückgreifen, danach werde er auf einige Urlauber verzichten müssen. Selbst bei einer Niederlage macht er sich keine Sorgen: "Die Saison ist jung, ich bin erst ein paar Wochen hier. Wir müssen uns von Spiel zu Spiel verbessern." rup

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