Forchheim
Stadttriathlon

Im Zick-zack-Kurs durch 25 Jahre Forchheimer Triathlon

Am Sonntag geht die 25. Auflage über die Bühne - manche Neuerung ist dabei. Ein Überblick.
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Von 2003 bis 2015 war die Milka-Brücke fester Bestandteil des Forchheimer Triathlons. Archiv
Von 2003 bis 2015 war die Milka-Brücke fester Bestandteil des Forchheimer Triathlons. Archiv
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Nachdem das Schwimmen beim Forchheimer Triathlon mit dem alten Freibad, dem Hallenbad und dem neuen Königsbad bereits drei verschiedene Schauplätze gehabt hat, gibt es zur 25. Auflage am Sonntag eine weitere Neuerung bei der ersten Disziplin. "Damit es für alle beim Bahnenzählen einfacher wird und es beim Start kein Gedränge gibt, werden wir heuer erstmals einen ,Rolling-Start' durchführen und im Zick-Zack durchs Becken schwimmen", schreiben die Organisatoren auf ihrer Facebookseite.


Alle 20 Sekunden ein Schwimmer

"Ein paar von uns haben das System erst kürzlich bei anderen Wettkämpfen gesehen und für gut befunden", erklärt Lena Drummer vom ausrichtenden SSV Forchheim die spontane Änderung. Die Schwimmer werden dazu in Abständen von 20 Sekunden ins Becken geschickt. Einziger Haken: Die Athleten müssen nach jeder Bahn kurz abtauchen, um das Begrenzungsseil zu passieren.

Das Jubiläum der Veranstaltung, die von Stadtarchivar Rainer Kestler und Oberfrankens Leichtathletik-Chef Rüdiger Hecht 1993 zum Altstadtfest ins Leben gerufen, vom VfB Forchheim groß gemacht und 2012 vom Schwimmsportverein unter dem Namen Stadttriathlon fortgeführt wurde, feiern die Organisatoren mit einer Rückschau auf das vergangene Vierteljahrhundert. Im Königsbad, wo beide Wechsel sowie hinterher die Siegerehrung vonstattengehen, werden Infotafeln mit Zeitungsausschnitten, Fotos und Ergebnislisten aufgestellt. Auch Finisher-Shirts der Anfangsjahre werden dort zu sehen sein.

So können die Zuschauer in Erinnerungen schwelgen, während die Teilnehmer auf dem Rad und zu Fuß im Stadtgebiet unterwegs sind. Zum Beispiel darüber, dass die Raddistanz des Hauptwettkampfs mit 35 Kilometern früher nicht nur fast doppelt so lang war wie heute (19 km), sondern auch eine komplett andere Streckenführung hatte. Vom Paradeplatz aus fuhren die Starter Richtung Süden aus Forchheim hinaus, um bis zum Kreisverkehr zwischen Kersbach und Hausen, über Poppendorf fast bis Zeckern zu strampeln.

Inzwischen bleiben die Athleten im Zentrum - genauso wie beim Laufen, wenngleich die früheren Zuschauer-"Hotspots" Rathaus- und Paradeplatz gemieden werden. Neue Möglichkeiten eröffnete die Milka-Brücke, über die die Triathleten seit deren Fertigstellung 2003 bis 2015 per Rad und zu Fuß auf die Sportinsel gelangten.


Straßensperrungen in der Stadt

Inzwischen führen beide Strecken weitgehend durch den Stadtkern, was zusätzliche Straßensperrungen nötig macht. Die Anwohner der betroffenen Bereiche werden seit einigen Jahren bereits im Vorfeld der Veranstaltung mit Schildern auf die Beeinträchtigungen zwischen etwa 9.30 und 12.30 Uhr hingewiesen. Schwimmstart im Königsbad ist um 9 Uhr für das Rennen der Landesliga. Anschließend folgen Schüler- (9.12 Uhr), Fitness- (9.25 Uhr) und Jedermann-Distanz (9.40 Uhr). Hier finden auch beide Wechsel und die Siegerehrung um ca. 13 Uhr statt. Den genauen Verlauf der Routen sowie Archivbilder, die einen Vorgeschmack auf die Ausstellung am Sonntag liefern, gibt es im zugehörigen Online-Artikel auf infranken.de.


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