Burghaslach
Steilpass

Gezim Feta ist in Burghaslach noch nicht fertig

Gezim Feta bleibt dem TSV Burghaslach als Spielertrainer auch nach der Saison erhalten, obwohl der Verein im Moment auf dem Abstiegs-Relegationsplatz steht.
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Gezim Feta bleibt dem TSV Burghaslach als Spielertrainer auch nach der Saison erhalten, obwohl der Verein in der Bamberger Kreisklasse 3 im Moment auf dem Abstiegs-Relegationsplatz steht.
Gezim Feta bleibt dem TSV Burghaslach als Spielertrainer auch nach der Saison erhalten, obwohl der Verein in der Bamberger Kreisklasse 3 im Moment auf dem Abstiegs-Relegationsplatz steht.
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Aus der Jugend der SpVgg Uehlfeld stammend wechselte Gezim Feta im Sommer 2018 in den Bamberger Spielkreis und ist nun als Spielertrainer in Burghaslach aktiv. Der Kosovo-Albaner kämpft mit dem TSV in der Kreisklasse 3 um den Klassenerhalt. Gerade die gute Jugendarbeit lässt den 34-Jährigen auf eine positive Zukunft des Vereins hoffen.

Wer hat Sie angespielt?

Gezim Feta: Mich hat Thanasi Chiarelli angespielt, wir sind sehr gut befreundet. In der Uehlfelder Jugend haben wir jahrelang zusammengespielt. Auch beim TSV Vestenbergsgreuth hatten wir eine tolle Zeit.

Im Vorjahr gelang dem TSV Burghaslach über die Relegation der Klassenerhalt, aktuell liegt der TSV wieder auf dem Schleuderplatz. Wie bewerten Sie die Ausgangslage vor dem Saisonendspurt?

Angesichts des Rückstands auf die Konkurrenz wird es schwierig, den direkten Klassenerhalt noch zu packen. Daher bereiten wir uns schon ein wenig auf die Relegation vor. Wir befinden uns in Burghaslach in einem echten Seuchenjahr, immer wieder haben uns schwere Verletzungen von Leistungsträgern zurückgeworfen. Zur Winterpause hatte ich selbst gesundheitliche Probleme, mittlerweile stehe ich aber wieder auf dem Platz. Beim Blick auf das Restprogramm waren wir zum Jahreswechsel eigentlich optimistisch, dass wir den Anschluss herstellen können, zumal einige Rekonvaleszente wieder zu uns stoßen sollten. Doch während der Vorbereitung verletzten sich erneut drei Spieler, darunter auch unser Winterneuzugang Ramadan Imam Chousein. Das hat uns die Aufgabe nicht gerade erleichtert.

In Ihrer Karriere wechselten Sie regelmäßig zwischen dem Erlanger und dem Bamberger Spielkreis hin und her. Wie kam es dazu?

Als ich bei der SpVgg Uehlfeld aus der Jugend zu den Herren kam, verbrachte ich fünf schöne Jahre in der ersten Mannschaft, die damals in der Bezirksoberliga spielte. Ein guter Freund von mir wurde beim TSV Schlüsselfeld Spielertrainer. Ich folgte ihm, fiel mit zwei Kreuzbandrissen aber sehr lange aus. Als mich der 1. FC Frimmersdorf 2011 als Spielertrainer verpflichten wollte, habe ich auch aufgrund der Verletzungen gleich zugesagt. Für mich ist das Grenzgebiet zwischen beiden Landkreisen auch in Hinsicht auf die Anreise passend: Von Höchstadt aus ist man schnell bei vielen Vereinen aus dem Bamberger Spielkreis.

Wie geht es im Sommer für Sie weiter? Bleiben Sie Burghaslach erhalten?

Ich habe meine Zusage für die neue Saison bereits gegeben. Trotz der schwierigen Situation glaube ich an meine Mannschaft. Das Team zieht super mit und besitzt einen starken Charakter. Ich freue mich daher auf die restlichen Partien und die nächste Spielzeit. Langfristig hat der Verein gute Aussichten, die Kreisklasse zu halten. Die Jugendarbeit ist in der Spielgemeinschaft gut organisiert, in den vergangenen Jahren wurden immer wieder erfolgreich Eigengewächse integriert. Mit dem Vorstand und unserem Spielleiter Wolfgang Hofmann stehe ich zudem in ständigem Kontakt. Der Austausch funktioniert sehr gut.

An wen spielen Sie weiter?

Ich nominiere Günter Kropf, der aktuell den TSV Lonnerstadt in der Kreisliga trainiert. Als ich in Uehlfeld aus der Jugend kam, war Günter der Kapitän der ersten Mannschaft. Zwischenzeitlich fungierte er auch als Trainer. Er war sehr detailverliebt und kannte seine Spieler bestens. Wir feierten damals viele gemeinsame Erfolge.

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