LKR Forchheim

Forchheimer Fäuste gegen Bretter und Köpfe

Die Karateka stellten sich bei den "German Open" teilweise internationaler Konkurrenz. Bei einer Taekwondo-Prüfung wurde auch gegen Holz gekämpft.
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Manfred Scheuring beim erfolgreichen Bruchtest mit der rechten Innenhandkante. Der Forchheimer musste für den 4. Dan im Taekwondo zudem gegen drei andere Schwarzgurte kämpfen. privat
Manfred Scheuring beim erfolgreichen Bruchtest mit der rechten Innenhandkante. Der Forchheimer musste für den 4. Dan im Taekwondo zudem gegen drei andere Schwarzgurte kämpfen. privat
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Jubiläum und bestandene Prüfung: Manfred Scheuring vom Traditionellen Taekwondo Forchheim nutzte eine Einladung nach Regensburg, um sich den 4. Dan umzulegen. Auch die Forchheimer Okinawa-Karateka waren unterwegs. Ziel waren die "German Open" in Giebelstadt.

Bruchtest mit Hand und Fuß

Auf Einladung der befreundeten Taekwondo-Schule in Regensburg anlässlich deren 25-jährigem Bestehen nutzte der Forchheimer Manfred Scheuring die Gelegenheit, um seine Schwarzgurt-Prüfung zum 4. Dan abzulegen. Die Prüfungselemente Freikampf gegen drei andere Schwarzgurte inklusive Bruchtests mit Hand und Fuß, Hyong Nummer 17 (Kür mit festgelegtem Bewegungsablauf) - unter anderem mit verbundenen Augen - sowie Faust-Bruchtest mit am Boden liegendem Brett, Selbstverteidigung und vier frei wählbare Bruchtests mit je zwei Brettern waren zu absolvieren. Alles unter den kritischen Augen der Prüfer Adolfo Krunes (6. Dan, Großmeister und Schulleiter aus Regensburg) und Hubert Weber (5. Dan, Großmeister und Schulleiter aus Forchheim). Nach circa vier Stunden nahm Scheuring den Schwarzgurt entgegen.

Seit 2006 Meistergrad

Der 48-Jährige begann vor 20 Jahren mit dem traditionellen Taekwondo. Innerhalb von weniger als sieben Jahren absolvierte er alle Farbgurtprüfungen und erlangte 2006 den ersten Meistergrad. Seit 15 Jahren ist er selbst als Trainer tätig und Gruppenleiter in der Außenstelle in Ebermannstadt. Seit einigen Jahren betätigt er sich zudem als Jugendleiter im Verband, dem die Forchheimer Schule angehört. Seit seiner letzten Prüfung waren fast sechs Jahre vergangen.

Probetraining im Taekwondo Forchheim ist jeden Montag, Mittwoch und Freitag ab 18 Uhr in der Schule am Streckerplatz 2 (schräg gegenüber dem Nürnberger Tor) möglich. Die Außenstellen Ebermannstadt, Baiersdorf und Neunkirchen werden von eigenen Trainern, zum Teil in Schulturnhallen und Trainingsräumen unterschiedlicher Institutionen, geleitet. Informationen und Trainingszeiten gibt es im Internet unter www.taekwondo-forchheim.de.ako

Forchheimer und 300 andere

Die "German Open" beziehungsweise die internationalen offenen Kampfkunstmeisterschaften in Giebelstadt waren für die Okinawa-Karateka aus dem Landkreis Forchheim wieder sehr erfolgreich. Die Aktiven der Kampfgemeinschaft, die inzwischen aus vier Vereinen besteht, stellte sich in der Marktgemeinde in der Nähe von Würzburg in fünf Disziplinen den etwa 300 Sportlern aus dem In- und Ausland.

Helmut Stadelmann begleitete seine Athleten zusammen mit seinen Trainerkollegen Sabrina Hofmann (Effeltrich und Weilersbach), Marion Knörlein (Reuth) und Thorsten Lehmann (Neuses) und war mit den Leistungen zufrieden. Immerhin stellten die Oberfranken über alle Kampfstile hinweg die erfolgreichste Mannschaft.

Zwei Kellers auf dem Treppchen

Nach Ranglistenpunkten erkämpfte Wilhelm Keller (Neuses) den ersten Platz. Zweiter wurde sein Vereinskollege Paul Wegner. Auch Platz 3 ging mit Emilia Keller an eine Neuseserin, sie teilte sich den Bronzerang mit dem Weilersbacher Pascal Karpa. red

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