Eggolsheim
Basketball

Eggolsheimer Gast ist eine Nummer zu groß

Zwei gute Viertel reichten der DJK in der Bayernliga nicht. Die Gastgeber zahlten am ersten Spieltag gegen Schweinfurt vor zahlreichen Zuschauern viel Lehrgeld.
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Niklas Möhrlein (li.) und die neu formierte DJK Eggolsheim hatten gegen den Favoriten Schweinfurt einen schweren Stand.  Foto: Sportfoto Zink
Niklas Möhrlein (li.) und die neu formierte DJK Eggolsheim hatten gegen den Favoriten Schweinfurt einen schweren Stand. Foto: Sportfoto Zink
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Das neuformierte Team der DJK Eggolsheim hatte zum Saisonauftakt der Basketball-Bayernliga Nord gegen Schweinfurt viele Zuschauer, aber wenig Erfolg. In der Sommerpause gab es einen Umbruch und in der Folge eine Kooperation mit TTL Bamberg. Mit Jakob Kessler, Janik Fritsche, Kilian Domes, Simon Ulshöfer und Florian Stollberger trugen fünf Akteure aus der basketballbegeisterten Nachbarstadt sowie Max Drewniok von der BG Litzendorf erstmals das DJK-Trikot, zudem nahm Trainer Carsten Richter vom TTL den Platz an der Seitenlinie ein.

Zusammen mit den "Alt-Eggolsheimern" Julian Roppelt, der die DJK als neuer Kapitän anführte, dessen Bruder Alexander sowie David Schwarzmann, Felix Hümmer, Niko Winkler und Niklas Möhrlein wollten die Gastgeber dennoch sofort eine gute Teamchemie auf Feld bringen, allerdings empfingen sie am ersten Spieltag eines der Top-Teams der Liga. Die Unterfranken galten als heißer Aufstiegskandidat - und sind es nach den 40 Minuten geblieben.

DJK Eggolsheim - DJK Schweinfurt 52:75

Die Hausherren starteten schlecht und taten sich vor allem an den Brettern gegen die körperlich überlegenen Gäste schwer, wodurch diese immer wieder zu einfachen Punkten kamen. Man merkte, dass die Nervosität groß war. Eggolsheim lieferte kaum Gegenwehr. Nach der Viertelpause (11:21) kam die Richter-Truppe durch gute Defense ins Spiel, hatte aber Probleme im Abschluss. Mit drei Dreiern gestaltete die DJK den zweiten Durchgang zumindest ausgeglichen und ging mit zwölf Punkten Rückstand in die Kabine (23:35).

Mit Beginn der zweiten Hälfte zwang Eggolsheim die Gäste zu einfachen Ballverlusten und kam - auch durch drei Dreier von Kessler auf fünf Zähler heran (44:49, 28.), auf die Schweinfurt mit einer Auszeit reagierte. Diese Pause brachte die Hausherren aus dem Rhythmus, die Unterfranken bauten die Führung vor dem Schlussabschnitt wieder aus (44:57).

In den letzten zehn Minuten zeigte sich, dass dieses Team zum ersten Mal in dieser Konstellation auf dem Feld stand: Einfache Ballverluste, hektische Abschlüsse und die resultierenden Fastbreaks ließen ein deutliches 52:75 auf der Anzeigetafel aufleuchten. Trotzdem war Richter nicht unglücklich: "Gegen Schweinfurt darf man verlieren. Die Höhe der Niederlage ist ärgerlich, aber wir haben uns über weite Strecken gut präsentiert und mitgehalten. Wir müssen dies über die volle Zeit abrufen und Runs der Gegner unterbinden. Ich bin guter Dinge, dass dieses Team im Laufe der Saison zueinanderfinden und für die ein oder andere Überraschung sorgen wird."car

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