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Effeltrich
Tischtennis

Effeltrich ist noch nicht abgestiegen

Zweiter Saisonsieg für die SpVgg Effeltrich: Durch den 6:3-Erfolg beim SB Versbach schöpfen die Tischtennis-Herren neue Hoffnung im Abstiegskampf der 3. Bundesliga.
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Die Erleichterung bei Martin Guman und der SpVgg Effeltrich ist groß: Durch den 6:3-Erfolg in Versbach dürfen die Oberfranken weiter vom Klassenerhalt in der 3. Bundesliga träumen.Archiv/Andreas Klupp
Die Erleichterung bei Martin Guman und der SpVgg Effeltrich ist groß: Durch den 6:3-Erfolg in Versbach dürfen die Oberfranken weiter vom Klassenerhalt in der 3. Bundesliga träumen.Archiv/Andreas Klupp

Einer Aufholjagd in den Einzelpartien verdankt die SpVgg Effeltrich ihren zweiten Saisonsieg. In Versbach verloren die Oberfranken beide Startdoppel, ehe dem Drittliga-Schlusslicht die Wende gelang.

3. Bundesliga Süd, Herren

Sportbund Versbach - SpVgg Effeltrich 3:6

Es war die wohl letzte Chance für Effeltrich: Nur mit einem Sieg beim Viertletzten Versbach würde die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrechterhalten werden.

Die Eingangsdoppel machten der SpVgg jedoch kaum Hoffnung auf den benötigten Erfolg: Marius Zaus und Alexander Rattassep vergaben im ersten Durchgang einen Satzball und verloren gegen die Versbacher Andreas Ball und Felix Bindhammer mit 1:3. Noch deutlicher mussten sich Yutaka Kashiwa und Martin Guman am Nebentisch geschlagen geben: Nico Christ und Daniel Geist ließen der Effeltricher Paarung keine Chance und gewannen glatt in drei Sätzen.

Somit stand die SpVgg in den Einzeln unter Druck. Guman ließ sich jedoch nicht beeindrucken: Der Slowake rief gegen Christ seine wohl beste spielerische Leistung der Saison ab und setzte sich mit 3:1 nach Sätzen durch.

Für den Ausgleich sorgte Kashiwa, der gegen Ball in drei klaren Sätzen gewann. Aufgrund einer Muskelverletzung aus dem Wohlbach-Spiel konnte Alexander Rattassep nicht zu den Einzelpartien antreten und wurde durch Youngster Michael Mideck vertreten. Der 18-Jährige machte seine Sache gegen den 300 TTR-Punkte besser notierten Daniel Geist ordentlich - verlor aber klar mit 0:3.

Zaus bewahrt die Ruhe

Marius Zaus hatte seine Partie gegen Bindhammer bis zur Auszeit der Unterfranken beim Stand von 2:0-Sätzen und 6:4 im Griff. Doch dann drehte sich die Begegnung: Zaus musste in den Entscheidungssatz und lag hinten. Nach eigener Auszeit bewies er aber große mentale Stärke, gewann den fünften Durchgang mit 11:9 und glich erneut aus.

Im Duell der Topgesetzten bezwang Kashiwa den gut spielenden Christ ohne Satzverlust, während Martin Guman am Nebentisch das nötige Glück auf seiner Seite hatte: Gegen Andreas Ball lag Guman im Entscheidungssatz bereits mit 1:6 und 4:8 hinten. Beim Stand von 7:10 wehrte er drei Matchbälle ab. Die Nervenschlacht gipfelte in einem Netzball bei 9:10 mit anschließendem Aufschlagfehler seines Gegners. Letztlich behielt Guman mit 12:10 die Oberhand.

Mit dem Selbstvertrauen des Kraftakts aus dem ersten Einzel im Rücken spielte Zaus gegen Daniel Geist wie verwandelt: Mit 12:10 gewann die Effeltricher Nummer 3 den ersten Satz und ließ Geist danach keine Chance mehr. Das 11:4 im zweiten und das 11:9 im dritten Durchgang machten den 6:3-Sieg der Effeltricher perfekt. Mit nun vier Punkten verkürzt die SpVgg den Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen auf fünf Punkte. Bei noch sechs ausstehenden Partien darf Effeltrich durchaus noch auf die Rettung hoffen. Dafür braucht es im nächsten Spiel am Samstag (18 Uhr) bei der TSG Kaiserslautern die nächsten Punkte.jüw

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